04.05.2014

Schnecke

Die Schnecke ist übel. Ich dachte eigentlich ich liebe jedes Tier. Aber nein, für meine Liebe müssen sie große Augen haben und Fell oder Federn und dann ist ihnen meine bedingslose Liebe, selbst bei Gestank und Zickigkeit, sicher und ich teile alles was ich esse gerne mit ihnen.
Sind sie nackt, wie Nacktschnecken, habe ich keinerlei Problem damit ihnen einen sichere Tod zukommen zu lassen. Ich reagiere ausgesprochen ungehalten, wenn sie sich an meinen Versuchen der Nahrungsmittelselbstherstellung vergreifen und wollte sie heute vernichten. Nur wurde dies von der Ratte verhindert, sie hat die Packung Schneckenkorn gefressen. Komplett. Ich hoffe, dass das nichts mit dem vorzeitigem Ende von Rene, ich berichtet Anfang des Jahres, zu tun hatte. Das hätte ich nicht gewollt.

03.05.2014

Das Leben ohne Couch ist möglich aber sinnlos

Meine couchlosen Wochenenden sind vorbei. Der Held hat Platz geschaffen und nun kann ich lümmeln, liegen, fläzen, Nickerchen machen oder einfach nur mal bequem woanders sitzen. JUHU! Das ist so schön, das glaubt man kaum.
der Blick beim couchen

Das ist hübsch und ...

... man kann auch beim Webvideopreis dafür voten.


30.04.2014

Pisa


14.04.2014

Sevilla


12.04.2014

Heute

Ostkreuz

So gehts auch

Friseur F`hain

08.04.2014

Google Maps Fahrrad

Mein Bruder zum Radpiktogramm bei GoogleMaps:

Das ist nicht das Piktogramm für Fahrrad. Da sieht mir eher wie Moped oder Motorrad aus, deshalb habe ich das noch nie probiert.
Die müssen sich schon an die Normsymbole halten, wenn die mit einem deutschen Ingenieur zusammen arbeiten wollen.
Halbgebildete, ignorante Ami-Nerds, das kann ja nix werden. Diese erfolglosen Verlierer haben bestimmt noch nie die Reichs-Straßenverkehrs-Ordnung (RStVO) vom 1. Oktober 1934 gelesen. Da steht genau drin, wie das zu kennzeichnen ist. Außerdem ist die Farbtabelle RAL (Reichsausschuß für Lieferbedingungen) von 1927 bindend. Die gilt heute noch, nur die Abkürzung wurde umgedeutet. Sonst alles gleich.
Hat bestimmt irgendein Auswanderer mitgenommen, muß man halt mal suchen.
Das nennt sich Arbeit & DAFÜR gibt es das Geld. Nicht für augenschonende, pastellfarbene Bildchen, die je nach Stimmungslage des Betrachters mal das mal was ganz anderes bedeuten können.
Das war der Impressionismus. Alle tot und sind alle arm gestorben!
Muß man sich vorher überlegen.

22.03.2014

Augen

Wegens der Arbeit muss ich mich gerade mit Augen beschäftigen und google dies und bekomme
News zu Augen: Die Nase....

Und folgendes unnützes Wissen habe ich mir heute erschlossen:
  • Das Gewicht des menschlichen Augapfels entspricht dem von fünf 50-Cent Stücken, etwa7,5 Gramm.
  • Die Augen des Vogel Strauß sind größer als sein Gehirn!
  • Manche Menschen können die Bewegungen ihrer Augäpfel hören.
  • Ein Blinzeln dauert 2/5 einer Sekunde, also 0,4 Sekunden.
  • Delfine schlafen immer mit einem offenen Auge. Und sie sind nicht die einzigen Tiere, die sich auf diese Weise ausruhen.
  • Die Pupillen weiten sich, wenn wir jemand angeschauen,  den wir sexuell als attraktiv empfinden.
  • Schmetterlinge sind in der Lage, ultraviolettes Licht zu sehen.
  • Unsere Urahnen hatten wahrscheinlich alle braune Augen, durch eine Mutation entstanden blaue Augen.
  • Tintenfische haben Augen von der Größe einer Wassermelone
  • Blaue Augen sind häufiger als grüne Augen. Grüne Augen haben 4% der Weltbevölkerung, blaue Augen 10%.
  • Fische schließen beim Schlafen nicht die Augen.
  • Ein Chamäleon kann gleichzeitig in verschiedene Richtungen sehen
  • Blaue Augen gelten als besonders attraktiv.
  • Menschen blinzeln durchschnittlich 10 000 Mal am Tag.
  • 90% der Finnen haben blaue Augen.
  • Das Muster der Iris lässt Schlüsse auf den Charakter zu, da für beides ein Gen verantwortlich ist, das zum einem die Entwicklung der Iris als auch des Frontallappen der Großhirnrinde, die für die Entwicklung der Persönlichkeit wichtig ist, verantwortet.

21.03.2014

Ganz cool

Hab ich gefunden als ich nach einer Schriftart suchte. Fand ich nicht schlecht: http://fontstruct.com/

12.03.2014

Grüße

Gibt es eigentlich schlechte Grüße. Es gibgt herzliche, freundliche, viele, kollegiale, den hochachtungsvollen, den lieben...aber schlechte Grüße?
Grüße sind was, die können nicht schlecht werden.

08.03.2014

Eichhörnchen

Irgendwann war ich mit Freunden essen, die noch ein befreundetes Pärchen mitbrachten, die nicht ganz so harmonisch wirkten und auch nicht harmonisch agierten. Die zickten sich an. Daher war die Stimmung manchmal etwas angespannt und ruhig. Zufällig hatte ich an dem Tag eine Veranstaltung in einem Cafe das vollständig aus Glas war und ein Eichörnchen vorbei hüpfte, drollig anzusehen. Als wieder gereizte Ruhe am Tisch war, sagte ich nur: "Ich habe heute ein Eichhörnchen gesehen." Das drehte sofort das Thema, den jeder weiß was zu Eichhörnchen zu berichten, ob europäisches oder amerikanisches, die sind ja so süß, ich hab auch eins gestern gesehen, halten die nicht Winterschlaf, nein Winterruhe, ... und das dreht auch die Stimmung.
Ich habe das auch an anderen Stellen immer wieder probiert, passt. Wenn gar nichts mehr geht im Small Talk, Wetter und Urlaub schon durch sind und man belanglos rumsteht, das Eichörnchen rettet.

Eichörnchen in N.Y.

anderes Eichhörnchen in N.Y.

04.02.2014

Lang!

Manche Waschanweisung in meinen Neuerwerbungen sind länger als Briefe die ich bekomme.

29.01.2014

Hotelfrage

Wieso legen die Zimmermädchen die Fernbedienung immer neben den Fernseher und nie auf den Nachttisch?

24.01.2014

Gefällt mir

Schöner Spruch von Frau Dr. D:
"Wer, wenn nicht wir, soll es sich leisten, der Mittelstand kann`s nicht."

21.01.2014

Sage mir was Du liest und ich sage Dir woher Du kommst

Florian Kessler erläutert in einem Zeitartikel, das nur noch Ärzte- und Lehrerkinder in den Schreibschulen in Leipzig und Hildesheim Erfolg haben. Er meint, ein Autor kann nur noch erfolgreich sein, wenn er längere, finanziell klamme Phasen mit der Unterstützung seiner Eltern überbrücken kann. Er bedauert dies und wünscht sich, so habe ich ihn verstanden, eine gemischte Gruppe von Schriftstellern, die was erlebt haben und die Abgründe der menschlichen Existenz kennen.

Darüber habe ich nachgedacht und mich gefragt, war das früher anders?

Ich habe mal die ersten 20 Bücher des Literaturkanons von Marcel Reich-Ranicki genommen und geschaut was die Eltern der, meist schon toten, Schriftsteller so waren:
  • Goethe - Vater Jurist, übte den Beruf aber nicht aus, sondern lebte von seinem Vermögen, das an seinen Sohn überging
  • E.T.Hoffmann - Vater, Jurist
  • Gottfried Keller - Vater, Drechslermeister
  • Theodor Fontane - Vater, Maler- und Musiklehrer
  • Thomas und Heinrich Mann - stammten aus reicher Lübecker Patrizier und Kaufmannsfamilie
  • Robert Musil - einzige Sohn des Ingenieurs und Hochschulprofessors Alfred Musil
  • Hermann Hesse - stammte aus christlicher Missionarsfamilie
  • Franz Kafka - jüdische Kaufmannsfamilie
  • Alfred Döblin - Vater, Schneidermeister und Konfektionsfabrikant
  • Joseph Roth - jüdische Kaufmannsfamilie
  • Anna Seghers - Vater, Kunsthändler in Mainz
  • Heimito von Doderer - Vater, Architekt und Ingenieur
  • Wolfgang Koeppen - uneheliches Kind eines Privatdozenten für Augenheilkunde an der Uni Greifswald
  • Günter Grass - Sohn eines protestantischen Lebensmittelhändlers aus einfachen Verhältnisse
  • Max Frisch  - Vater, Architekt
  • Thomas Bernhard - uneheliches Kind eines Tischlers und einer Haushaltshilfe 
Bei der Trivialliteratur kommen die Autoren aus ganz anderen Verhältnissen, ich machs mal kürzer:
  • Karl May - Weberfamilie
  • Hedwig Courts Mahler - Halbwaise, die bei einer Schusterfamilie aufwuchs
  • Daniel Defoe - Sohn eines Wachsziehers und Kerzenhändlers
  • Stephen King - Vater hat die Familie verlassen und Mutter hielt die Familie mit Gelegenheitsjobs über Wasser

Vielleicht muss man aus der Gruppe stammen, die einen lesen soll.

20.01.2014

Internet in 100 Jahren

Nosferatu geschaut und mich gefragt, ob, so wie wir jetzt über diesen ersten Horrorfilm schmunzeln, die Menschheit in 100 Jahren auch über unsere ersten Versuche im Netz schmunzeln wird.
Ich vermute: JA.

10.01.2014

Nachtrag René

Der Müllmann hat gekleckert, habe ich gestern erfahren und Renè lag in der Pfütze vor dem Tor. Jetzt befindet er sich wieder in der Mülltonne und wartet auf die wiederholte Abholung. Renè ist nicht einfach loszuwerden.