27.05.2010
Donnerstag
Genau so sieht es aus, wenn ich sage, ich würde die ausgewiesene Umgehung nehmen, mein Freund und die restliche männliche Welt im Auto dagegen stimmt. Unten rechts, die erste Zahl, das war unsere Geschwindigkeit mit der wir 19:30 Uhr das Bestimmungsziel erreichten.

20.05.2010
15.05.2010
Samstag
Frau H. hat etwas sehr richtiges und auch kluges bemerkt. Als ich ihr vorjammerte, wieviel Zeit ich heute im installieren und wieder installieren eines Programmes verbracht habe, weil es ein Plug In nicht erkannte - falsch, es erkennt es immer noch nicht- da meinte sie: "Die Zeit, die wir durch Waschmaschine, Spülmaschine etc. sparen, geht für den Computer wieder drauf." Da ist viel, viel wahres dran.
08.05.2010
Samstag
Mein Freund hat ein Boot. Das klingt aufregend. Jedes Jahr im Frühjahr ist es das auch, für ihn. Da muss es in die Werkstatt und dann werden Pläne gemacht wohin mit dem Boot ausgeflogen werden soll. Aber nach der ersten Fahrt verliert sich das Interesse und es steht in der Garage.
Aber das Boot ist nicht die Geschichte, sondern das unglaubliche Hochstapeln von Männern. Er kam zu spät, ich fragte, warum. Er meinte, er hätte die Bootsschraube noch abgedeckt, weil das Boot, ist ja Frühjahr, in die Werkstatt muss und man nur mit abgedeckter Schiffschraube ein Boot auf dem Hänger transportieren darf.
Bootsschraube abdecken, wow! Das klang nach einem langen, schwerwiegenden und hochtechnisierten Arbeitvorgang mit besonderem Werkzeug und ich fragte beeindruckt, wie er das denn gemacht hätte?
"Ich habe einen Eimer drüber gestülpt."
Aber das Boot ist nicht die Geschichte, sondern das unglaubliche Hochstapeln von Männern. Er kam zu spät, ich fragte, warum. Er meinte, er hätte die Bootsschraube noch abgedeckt, weil das Boot, ist ja Frühjahr, in die Werkstatt muss und man nur mit abgedeckter Schiffschraube ein Boot auf dem Hänger transportieren darf.
Bootsschraube abdecken, wow! Das klang nach einem langen, schwerwiegenden und hochtechnisierten Arbeitvorgang mit besonderem Werkzeug und ich fragte beeindruckt, wie er das denn gemacht hätte?
"Ich habe einen Eimer drüber gestülpt."
06.05.2010
20.04.2010
Dienstag
Ein Jobangebot was finanziell reizvoll wäre. Die wollen mich, nur die Arbeit klingt extrem langweilig. Mein Freund meint, das ich meine damit einhergehende, zukünftige schlechte Laune an ihm auslassen könnte. Wenn ich mißlaunig bin, würde ich aufgrund meiner ekelhaften Unausstehlichkeit, gern vor mir selbst emigrieren. Er muss an grandioser Selbstüberschätzung leiden. Er würde über kurz oder lang flüchten.
Ich hätte dann einen Mistjob und keinen Freund, aber Geld.
Mein Präsens ist besser.
Ich hätte dann einen Mistjob und keinen Freund, aber Geld.
Mein Präsens ist besser.
18.04.2010
15.04.2010
Donnerstag
Frau Z: "Ich bin immer noch nicht gesund, das wird nicht besser."
Der Arzt/ Freund: "Ach das ist doof, aber das ist echt eine Krankheit von der ich keine Ahnung habe."
Frau Z: "Ich ruf Dich ja auch als Freund zum jammern an und nicht als Arzt."
Der Arzt/Freund: "Ach so! Ich versprech Dir, das wird wieder."
Frau Z: "Wie kannst Du mir das versprechen, wenn Du keine Ahnung davon hast?"
Der Arzt/ Freund: "Ach das ist doof, aber das ist echt eine Krankheit von der ich keine Ahnung habe."
Frau Z: "Ich ruf Dich ja auch als Freund zum jammern an und nicht als Arzt."
Der Arzt/Freund: "Ach so! Ich versprech Dir, das wird wieder."
Frau Z: "Wie kannst Du mir das versprechen, wenn Du keine Ahnung davon hast?"
12.04.2010
Dienstag
Jürgen Kaube schrieb bei FAZ-online folgenden beruhigenden Satz: "Der Kölner Soziologe Jörg Hagenah vertritt auch aufgrund von Auswertungen des Publikums von DSDS die These, dass Leute mit Abitur oder Hochschulabschluss zwar weniger fernsehen, aber kaum andere Sendungen als schlechter gebildete Schichten. Der Begriff „Unterschichtenfernsehen“ wäre insofern eine typisch zeitdiagnostische Erfindung."
Montag
Die Sprache kam auf Hettstedt. Ich kannte es nicht. Mein Vater setze mal wieder zu einer seiner Predigten mit dem immer aktuellen Thema: "Wie unbegreifbar unwissend ist meine Tochter" an und endete mit den Worten: "Hettstedt muss man doch kennen, da ist ein Waldzwerg."
Mein fassungsloses Gesicht starrte meinen Vater an! Zehn Sekunden später kam der Satz auch in meinem Hirn richtig an "..., da ist ein WALZWERK."
Mein fassungsloses Gesicht starrte meinen Vater an! Zehn Sekunden später kam der Satz auch in meinem Hirn richtig an "..., da ist ein WALZWERK."
11.04.2010
Sonntag
"
Ich möchte gern eine Bahncard für den Hund kaufen."
Ich möchte gern eine Bahncard für den Hund kaufen.""Eine Hunde-Bahncard?"
"Ja, genau."
"Ja, die gab es mal, aber die wurde wieder abgeschafft."
"Aha! Und kann ich eine normale kaufen?"
"Nein, das geht nicht."
"Gibt es eine Bahncard für Kinder?"
"Ja."
"Ok, dann nehme ich die für den Hund, er braucht ja auch eine Kinderfahrkarte."
"Nein, das geht nicht, er hat ja kein Paßbild."
"Wenn ich eins mache?"
"Nein, es sehen ja viele Hunde aus wie Ihrer."
"Und wenn ich" - um der von mir ausgehenden Gefahr des unlauteren Hundetranportes via Bahn vorzubeugen,- "ein Bild von mir und dem Hund mache. Er reist nur mit mir."
"Nein, das geht nicht."
"Warum nicht?"
"Das haben wir so noch nie gemacht."
Totschlagsargument und frei jeder Möglichkeit der Erwiderung.
"Ja, genau."
"Ja, die gab es mal, aber die wurde wieder abgeschafft."
"Aha! Und kann ich eine normale kaufen?"
"Nein, das geht nicht."
"Gibt es eine Bahncard für Kinder?"
"Ja."
"Ok, dann nehme ich die für den Hund, er braucht ja auch eine Kinderfahrkarte."
"Nein, das geht nicht, er hat ja kein Paßbild."
"Wenn ich eins mache?"
"Nein, es sehen ja viele Hunde aus wie Ihrer."
"Und wenn ich" - um der von mir ausgehenden Gefahr des unlauteren Hundetranportes via Bahn vorzubeugen,- "ein Bild von mir und dem Hund mache. Er reist nur mit mir."
"Nein, das geht nicht."
"Warum nicht?"
"Das haben wir so noch nie gemacht."
Totschlagsargument und frei jeder Möglichkeit der Erwiderung.
05.04.2010
Montag
Diskussion, wer, für wieviel, mit wem in die Kiste steigen würde. Der griechische Freund wird gefragt. Er schaut etwas verwundert in die Runde und meint dann: "Das kommt doch auf die Kiste an, wie groß die ist, das Material und so."
Sonntag
Unser bestelltes Frühstück kam und Frau A. reicht den Brotkorb und schmeißt dabei die Hälfte auf den Boden. Schaut dem Ganzen hinterher und meint mit ihrem üblichen Schmollmund:" Das sind nur Kohlenhydrate, die wollen WIR sowieso nicht essen."
22.03.2010
Montag, 15 Grad plus und Sonne
Mein Bruder hat kleine Kinder. Die sind häufig, eigentlich immer dreckig. Daher müssen die Kinder und die Kleidung gewaschen werden. Die Kinder kommen in die Wanne und die Kleidung nach der Wäsche auf einen der Wäscheständer. Und seitdem er Kinder hat, lebt er in ständiger Gemeinschaft mit Wäscheständern. Erst hatten sie zwei, die waren immer voll. Dann drei, die waren auch immer voll. Der vierte war mal so voll, das er zusammenbrach und zur Unterstützung gab es einen fünften und der ist auch immer voll. Die Wohnung ist immer voller Wäscheständer. Bekommt man Bilder von den Kindern, wie sie im Wohnzimmer spielen, dann ist in einer Ecke immer ein Wäscheständer.
15.03.2010
Montag
Folgende Sätze würde ich gern mal wieder hören:
"Puh, ist das warm."
"Wollen wir draußen essen?"
"Ich hab meine Sonnenbrille vergessen."
"Brauchst keine Jacke anziehen, es ist warm draußen."
...
"Puh, ist das warm."
"Wollen wir draußen essen?"
"Ich hab meine Sonnenbrille vergessen."
"Brauchst keine Jacke anziehen, es ist warm draußen."
...
Sonntag
Warum gibt es in Hotels immer Seife, Duschbad, Shampoo und Bodylotion aber nie Zahnpasta? Wenn die davon ausgehen, dass sich der Gast täglich duscht, warum rechnen die dann nicht damit, dass er sich auch täglich die Zähne putzt? Und warum gibt es auch immer Duschhauben?
13.03.2010
Freitag
Gefühlt Punkt 8:50 Uhr, also zur Abfahrtzeit des Zuges, stehe ich vor der Dame die mir ein Ticket für die Fahrt nach Köln verkaufen soll. Auf die Frage nach meiner Bahncard lege ich diese routiniert und souverän vor. Mit einem durchdringender Blick fährt sie mich an:"Die ist abgelaufen. Am 1.3. ist die abgelaufen. So können sie nicht fahren, denn die ist abgelaufen." Danach endlose Stille. Ich überlegte was jetzt die angemessene Reaktion wäre. Nie wieder Bahn fahren, nach Hause gehen und dort über all meine Versäumnisse nachdenken? Der panische Ton und das Verhalten der Dame deuteten an, dass der Weltuntergang aufgrund meiner abgelaufenen Bahncard jetzt, unmittelbar, also sofort eintreten würde.
Aber da sich der Boden nicht öffnete und mich verschlang, beharrte ich trotzig auf den Verkauf des Tickets und fuhr ohne gültige BahnCard nach Köln, natürlich zum vollen Preis.
Später im Zug nach Köln, DEM Ersatzzug des InterCity ... - wie uns die Durchsage immer wieder mitteilte - fiel mir ein, dass die DB mir Briefe geschickt hatte, die ich später öffnen wollte. Später wäre wohl besser letzte Woche gewesen. Denn sie hatten mir netterweise schon wieder eine zugeschickt, daher wohl auch der fehlende Weltuntergang.
Aber da sich der Boden nicht öffnete und mich verschlang, beharrte ich trotzig auf den Verkauf des Tickets und fuhr ohne gültige BahnCard nach Köln, natürlich zum vollen Preis.
Später im Zug nach Köln, DEM Ersatzzug des InterCity ... - wie uns die Durchsage immer wieder mitteilte - fiel mir ein, dass die DB mir Briefe geschickt hatte, die ich später öffnen wollte. Später wäre wohl besser letzte Woche gewesen. Denn sie hatten mir netterweise schon wieder eine zugeschickt, daher wohl auch der fehlende Weltuntergang.
11.02.2010
Donnerstag
Mutter H: "Was machst Du am Abend?"
Frau H: "Ich geh ins Kino und schau mir Valentine`s Day an."
Mutter H laut kichernd: "Mit wem denn?"
Frau H: "Mit Britta."
Mutter H immernoch kichernd: "Ach, hat die auch keinen Freund."
Frau H: "Ich geh ins Kino und schau mir Valentine`s Day an."
Mutter H laut kichernd: "Mit wem denn?"
Frau H: "Mit Britta."
Mutter H immernoch kichernd: "Ach, hat die auch keinen Freund."
07.02.2010
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