28.11.2009
Samstag
Gestern gelesen und für gut befunden: "Entscheidend ist nicht was Du machst, sondern wie Du dabei guckst!"
27.11.2009
Freitag
Freitag
Als ich vor 4 Jahren noch in der Stadt wohnte, wo ich jetzt nicht mehr wohne, war in dem Laden vor dem heute ein Schild "auch Adventskalender" stand, ein Fleischer.
Schild gesehen, gedacht: "Beim Fleischer? Womit befüllen die den wohl?" dann gemerkt, ist jetzt eine Weinhandlung.
Schild gesehen, gedacht: "Beim Fleischer? Womit befüllen die den wohl?" dann gemerkt, ist jetzt eine Weinhandlung.
22.11.2009
Samstag
Ich saß beim Friseur, dieses schwarzes Cape um, Haare nass nach oben gesteckt, damit sie die unteren schneiden kann, dabei soll ich nach unten schauen und alles was ich im Spiegel sah ist ein riesiges Doppel-Trippel-Kinn: meins! Genau in dem Moment, kommt ein sehr attraktiver Mann. Will, natürlich, welche Überraschung, die Haare geschnitten haben, setzte sich in denStuhl neben mich und grüßte mir im Spiegel zu. Es gibt nichts, was mich in dieser Situation irgendwie optisch aufwerten könnte. Ich versuchte es gar nicht und grüßte einfach nur zurück.
Als ich Kind war, ging meine Oma aller 14 Tage zu ihrem Friseur. Wenn ich also nach Hause kam und keiner öffnete ging ich die Straße vor und suchte dort nach meiner Oma. Von außen war nichts zu sehen, denn es waren Milchglasscheiben, die die Kunden von der Außenwelt abschirmten. Wurde die verglaste Ladentür mit dem goldenen gebogenen Griff aufgedrückt, war man beim Herrenfriseur. Wo ein kleiner, dicker Friseur mit Halbglatze im weißen Kittel in diesem holzvertäfelten Raum auf seine Kunden wartet. Vor jedem der 4 Plätze stand genau ein Spiegel. Die Stühle waren aus Holz, mit grünem kalten Leder bezogen, höhenverstellbar und drehbar, was ich aus der Ferne bewunderte. Hinten an den Stühlen hing jeweils ein Lederriemen vielleicht zum abziehen vom Rasiermesser, ich weiß es nicht. Der Raum hätte sich auch in jedem italienischem Mafiafilm gut gemacht. Es roch überall frisch nach Shampoo und Haarspray, trotzdem sah man keine Frau, nirgends. Dafür müsste man nach rechts zum Empfang gehen, wo eine Dame zwischen Registrierkasse, Kundenbuch und Haarwaschbecken stand. Und wenn ich nach meiner Oma fragte, sagte sie dann: "Frau Mauch ist in Kabine Nummer 2." Denn hinter ihr war ein langer Gang zu sehen, von dem rechts und links Kabinen abgingen, die mit einem Vorhang verschlossen waren. Dahinter wurden meiner Oma, völlig ungesehen, die Haare ondoliert.
Kein Mann hat meine Oma mit nassen hochgesteckten Haaren, unvorteilhaften Cape und Doppelkinn gesehen.
Als ich Kind war, ging meine Oma aller 14 Tage zu ihrem Friseur. Wenn ich also nach Hause kam und keiner öffnete ging ich die Straße vor und suchte dort nach meiner Oma. Von außen war nichts zu sehen, denn es waren Milchglasscheiben, die die Kunden von der Außenwelt abschirmten. Wurde die verglaste Ladentür mit dem goldenen gebogenen Griff aufgedrückt, war man beim Herrenfriseur. Wo ein kleiner, dicker Friseur mit Halbglatze im weißen Kittel in diesem holzvertäfelten Raum auf seine Kunden wartet. Vor jedem der 4 Plätze stand genau ein Spiegel. Die Stühle waren aus Holz, mit grünem kalten Leder bezogen, höhenverstellbar und drehbar, was ich aus der Ferne bewunderte. Hinten an den Stühlen hing jeweils ein Lederriemen vielleicht zum abziehen vom Rasiermesser, ich weiß es nicht. Der Raum hätte sich auch in jedem italienischem Mafiafilm gut gemacht. Es roch überall frisch nach Shampoo und Haarspray, trotzdem sah man keine Frau, nirgends. Dafür müsste man nach rechts zum Empfang gehen, wo eine Dame zwischen Registrierkasse, Kundenbuch und Haarwaschbecken stand. Und wenn ich nach meiner Oma fragte, sagte sie dann: "Frau Mauch ist in Kabine Nummer 2." Denn hinter ihr war ein langer Gang zu sehen, von dem rechts und links Kabinen abgingen, die mit einem Vorhang verschlossen waren. Dahinter wurden meiner Oma, völlig ungesehen, die Haare ondoliert.
Kein Mann hat meine Oma mit nassen hochgesteckten Haaren, unvorteilhaften Cape und Doppelkinn gesehen.
07.11.2009
Samstag
Erst können Kinder nichts,
dann machen sie alles kaputt,
anschließend kommt die bockige Phase,
gefolgt von der, in der sie nicht mehr mit den Eltern reden,
weil sie eine furchtbare Kindheit hatten.
Wenn sie dann selbst Kinder haben, sind die Eltern im Alterstarrsinn angekommen.
Ein vernünftiges Gespräch ist nicht möglich.
dann machen sie alles kaputt,
anschließend kommt die bockige Phase,
gefolgt von der, in der sie nicht mehr mit den Eltern reden,
weil sie eine furchtbare Kindheit hatten.
Wenn sie dann selbst Kinder haben, sind die Eltern im Alterstarrsinn angekommen.
Ein vernünftiges Gespräch ist nicht möglich.
04.11.2009
Mittwoch
Drei Fragen entstanden heute in der U-Bahn:
1. Warum heißt es Puff?
Wiki`s Antwort: Die Bezeichnung Puff leitet sich vom Würfelwurf Pasch ab. Der Vulgärausdruck für Freudenhaus geht auf den Namen des Spieles zurück, das in diesen Häusern früher gespielt wurde − man ging also „zum Puff“.
2. Wieso heißt es Zuhälter?
Wiki`Antwort: Zuhälter“ kommt ursprünglich von dem Wort „zuhalten“. Gemeint ist, „zu jemandem halten“, womit ursprünglich ein außereheliches Verhältnis zwischen Mann und Frau umschrieben wurde.
3. Warum hieß das Ding wo meine Oma ihre dreckige Wäsche sammelte, Wäschepuff?
Wiki`s Antwort: ---
1. Warum heißt es Puff?
Wiki`s Antwort: Die Bezeichnung Puff leitet sich vom Würfelwurf Pasch ab. Der Vulgärausdruck für Freudenhaus geht auf den Namen des Spieles zurück, das in diesen Häusern früher gespielt wurde − man ging also „zum Puff“.
2. Wieso heißt es Zuhälter?
Wiki`Antwort: Zuhälter“ kommt ursprünglich von dem Wort „zuhalten“. Gemeint ist, „zu jemandem halten“, womit ursprünglich ein außereheliches Verhältnis zwischen Mann und Frau umschrieben wurde.
3. Warum hieß das Ding wo meine Oma ihre dreckige Wäsche sammelte, Wäschepuff?
Wiki`s Antwort: ---
31.10.2009
Samstag
Frau Z zum großen Bruder: "Kannst Du meine Hausarbeit Korrektur lesen?
Herr Z: "Ich hab echt keine Zeit dieses Wochenende."
Frau Z: "Du interessierst Dich nicht für mein Studium."
Herr Z: "Wo lernt man eigentlich dieses lebensbejahendes think negativ?"
Frau Z: "Das weiß ich nicht. Mein Freund fragt nur regelmäßig, ob in meinem Kurs "Probleme schaffen, leicht gemacht" noch Plätze frei wären."
Herr Z: "Ehrlich, meine Frau könnte unterrichten: Gelöste Probleme nochmals schaffen."
Frau Z: "Das ist ein wesentlich komplexerer Unterrichtsstoff."
Herr Z: "Ich hab echt keine Zeit dieses Wochenende."
Frau Z: "Du interessierst Dich nicht für mein Studium."
Herr Z: "Wo lernt man eigentlich dieses lebensbejahendes think negativ?"
Frau Z: "Das weiß ich nicht. Mein Freund fragt nur regelmäßig, ob in meinem Kurs "Probleme schaffen, leicht gemacht" noch Plätze frei wären."
Herr Z: "Ehrlich, meine Frau könnte unterrichten: Gelöste Probleme nochmals schaffen."
Frau Z: "Das ist ein wesentlich komplexerer Unterrichtsstoff."
07.10.2009
Mittwoch
Wer hat veranlaßt, dass jetzt auf den Dominosteinen vorne auf der Packung - auch noch vorne, ich kanns gar nicht, nicht lesen - die Kalorienmenge angegeben ist? 2 Stück = 96 Kalorien! Das will ich gar nicht wissen. Da sind 20 Stück drin, das sind dann gleich mal 960 kcal. Ich vermute mal, das ist wahnsinnig viel. Früher hab ich unbeschwert die Dinger in mich reingestopft bis mir schlecht war. Vorbei! Jetzt les ich das, rechne, grübel und hab kein Spaß mehr am Essen. Die da oben vermiesen einem alles.06.10.2009
Dienstag
Ich will etwas kaufen. Ich bin willig Geld auszugeben. Aber die Auswahl, treibt mich in die Tatenlosigkeit. Könnte es nicht einfach nur ein Produkt geben? Ein einziges und ich könnte es kaufen, oder es lassen? Oder jemand anderes macht die Investition und ich muß es dann nutzen. Konkurrenz belebt den Markt! Von wegen, es vertreibt mich von diesem.
Montag
Sie schmollt aus nichtigem Grund.
Er: "Betest Du wieder deinen Gott der Bockigkeit an?"
Sie: "Ich bin nicht bockig."
Er: "Nee, natürlich nicht, ist ja auch ne geheime Religionsgemeinschaft."
Er: "Betest Du wieder deinen Gott der Bockigkeit an?"
Sie: "Ich bin nicht bockig."
Er: "Nee, natürlich nicht, ist ja auch ne geheime Religionsgemeinschaft."
03.10.2009
Samstag
Facebook sorgt dafür, dass ich nicht mehr außer Haus muss. Wenn was in Berlin passiert, geht irgendeiner meiner Kontakte hin und stellt die Fotos ein. Selbsterleben, eigene Meinung bilden, wozu?
01.10.2009
15.08.2009
Mittwoch
Ein Zwangsvollstreckungstermin am Amtsgericht Neuruppin. Ein altes ehrwürdiges Gebäude, mitten in der Stadt, hinter dem Marktplatz und neben dem Busbahnhof. Und davor liegt gut sichtbar eine tote, abgefressene Ratte. Die nicht so aussieht, als hätte sie der Tod erst vor kurzem überrascht.
Das verwinkelte Amtsgericht kann man nur nach positiver Prüfung des Pförtner betreten werden. Zwei Treppen hoch befindet sich der Saal für die Zwangsvollstreckung.
Ein Pärchen davor, dem man die Aufregung ansieht. Ein Gespräch entsteht, doch nur mit ihm. Was er sagt ist nur erahnbar, da er den Mund beim Sprechen nicht öffnet. Er will zurück steigern, denn das Haus, ist ja seine Hände Arbeit.
Die Sache wird von einer winzigen, quirligen Rechtspflegerin aufgerufen. Es öffnet sich ein kleiner Saal, der nur 4 Zuschauerreihen umfasst und von einer, in diesem Raum monströs wirkenden, Sicherheitschleuse dominiert wird. Es nehmen noch zwei Frauen Platz, die sich Haarfarbe und Fingerstylisten teilen. Die Ältere ist die Exfrau des Alteigentümers. Die neue und die alte Lebensgefährtin teilen keine sichtbaren Gemeinsamkeiten. Die alte, braungebrannte, schwarzgefärbte, eine die in jeder Talkshow vorkommen könnte. Die Neue, bodenständig und langweilig. Beide auf ihre Art typisch Ost. Die Antipathie der Personen ist greifbar. Alle vier schauen auf die Rechtspflegerin oder auf den Gläubigervertreter, aber kein Blickkontakt untereinander.
30 Minuten Bietzeit in denen nichts passiert, außer dass der Alteigentümer sein Gebot abgibt. Jedes Kratzen der Schuhe, jede Bewegung des Stiftes, alles wird wahrgenommen, denn es gibt keinerlei weitere Geräusche. Nichts, kein Gespräch, keine Straßengeräusche, nichts. 30 Minuten lang - endlos.
Die Zeit ist um und die Anspannung des Meist- und Alleinbietenden wandelt sich mit dem Zuschlag in ein selbstgefällige Grinsen.
Das verwinkelte Amtsgericht kann man nur nach positiver Prüfung des Pförtner betreten werden. Zwei Treppen hoch befindet sich der Saal für die Zwangsvollstreckung.
Ein Pärchen davor, dem man die Aufregung ansieht. Ein Gespräch entsteht, doch nur mit ihm. Was er sagt ist nur erahnbar, da er den Mund beim Sprechen nicht öffnet. Er will zurück steigern, denn das Haus, ist ja seine Hände Arbeit.
Die Sache wird von einer winzigen, quirligen Rechtspflegerin aufgerufen. Es öffnet sich ein kleiner Saal, der nur 4 Zuschauerreihen umfasst und von einer, in diesem Raum monströs wirkenden, Sicherheitschleuse dominiert wird. Es nehmen noch zwei Frauen Platz, die sich Haarfarbe und Fingerstylisten teilen. Die Ältere ist die Exfrau des Alteigentümers. Die neue und die alte Lebensgefährtin teilen keine sichtbaren Gemeinsamkeiten. Die alte, braungebrannte, schwarzgefärbte, eine die in jeder Talkshow vorkommen könnte. Die Neue, bodenständig und langweilig. Beide auf ihre Art typisch Ost. Die Antipathie der Personen ist greifbar. Alle vier schauen auf die Rechtspflegerin oder auf den Gläubigervertreter, aber kein Blickkontakt untereinander.
30 Minuten Bietzeit in denen nichts passiert, außer dass der Alteigentümer sein Gebot abgibt. Jedes Kratzen der Schuhe, jede Bewegung des Stiftes, alles wird wahrgenommen, denn es gibt keinerlei weitere Geräusche. Nichts, kein Gespräch, keine Straßengeräusche, nichts. 30 Minuten lang - endlos.
Die Zeit ist um und die Anspannung des Meist- und Alleinbietenden wandelt sich mit dem Zuschlag in ein selbstgefällige Grinsen.
04.08.2009
Dienstag
Wenn ein Bettler schläft beim betteln, dann schläft er bei der Arbeit. Da kann man nichts geben. Das geht doch nicht, bei der Arbeit schlafen. Und wenn man was gibt, ist er der einzige der sein Geld im Schlaf verdient.
03.08.2009
Montag
Würde Spiegel online und all die anderen nur einmal am Tag Content reinstellen, die Menschheit wäre konzentrierter. Jeden Tag 9 Uhr und es gäbe die Gewißheit nichts zu verpassen. Denn egal was passiert, ob Bobbele schwanger ist, oder Ulla`Auto weg, es stände erst am nächsten Tag um 9 Ihr drin und keiner würde es eher wissen.
31.07.2009
27.07.2009
Montag
Facebook ist eine sinnlose Zeitfressmaschine auf der eigentlich nichts passiert, was eine Rechtfertigung darstellt 3 mal am Tag eingeloggt zu sein. Denn Statusmeldungen wie:
" ... ahhhhhhhhhhh fuck off!"" ... Welche Berliner U-Bahn bist Du? Die U2"
"... 31 Temmuz Cuma Düğün.. Geri Sayım Başladı sanırsam :)"
"... wartet noch auf Unwetter."
führen zu gedachten Antworten wie: Wen interessierts oder get a real life?
Facebook ist der virtuelle Kühlschrank. Früher bin ich bei Lustlosigkeit und Konzentrationsschwäche in regelmäßigen Abständen zum Kühlschrank gepilgert, um zu überprüfen, was sich da so getan hat. Hat sich nie was geregt, stand alles noch genauso da wie zwei Stunden vorher. Auf Facebook regt sich auch selten was und ich schau trotzdem wieder rein.
Facebook ist der virtuelle Kühlschrank. Früher bin ich bei Lustlosigkeit und Konzentrationsschwäche in regelmäßigen Abständen zum Kühlschrank gepilgert, um zu überprüfen, was sich da so getan hat. Hat sich nie was geregt, stand alles noch genauso da wie zwei Stunden vorher. Auf Facebook regt sich auch selten was und ich schau trotzdem wieder rein.
Montag
Folgendes Gespräch führten mein Vater und seine Cousine,gegen 12 Uhr nachts, zum 60ten Geburtstag eines lieben Verwandten, bei moderater Musiklautstärke, sehr viele waren schon aufgebrochen und es wurde wenig getanzt:
Cousine: "Naja, das ist nicht mehr zu vergleichen mit der Feier zum 40ten oder dem 50ten Geburtstag."
Vater Z: "Wie bitte?"
Cousine (etwas lauter): "Das ist nicht mehr zu vergleichen mit der Feier zum 40ten oder dem 50ten Geburtstag."
Vater Z: "Wie bitte?"
Cousine (sehr laut): "Das ist nicht mehr zu vergleichen, mit der Feier zum 40ten oder dem 50ten Geburtstag."
Frau Z: "Ja, damals hörten die Gäste auch besser."
Cousine: "Naja, das ist nicht mehr zu vergleichen mit der Feier zum 40ten oder dem 50ten Geburtstag."
Vater Z: "Wie bitte?"
Cousine (etwas lauter): "Das ist nicht mehr zu vergleichen mit der Feier zum 40ten oder dem 50ten Geburtstag."
Vater Z: "Wie bitte?"
Cousine (sehr laut): "Das ist nicht mehr zu vergleichen, mit der Feier zum 40ten oder dem 50ten Geburtstag."
Frau Z: "Ja, damals hörten die Gäste auch besser."
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