21.03.2014
12.03.2014
10.03.2014
08.03.2014
Eichhörnchen
Irgendwann war ich mit Freunden essen, die noch ein befreundetes Pärchen mitbrachten, die nicht ganz so harmonisch wirkten und auch nicht harmonisch agierten. Die zickten sich an. Daher war die Stimmung manchmal etwas angespannt und ruhig. Zufällig hatte ich an dem Tag eine Veranstaltung in einem Cafe das vollständig aus Glas war und ein Eichörnchen vorbei hüpfte, drollig anzusehen. Als wieder gereizte Ruhe am Tisch war, sagte ich nur: "Ich habe heute ein Eichhörnchen gesehen." Das drehte sofort das Thema, den jeder weiß was zu Eichhörnchen zu berichten, ob europäisches oder amerikanisches, die sind ja so süß, ich hab auch eins gestern gesehen, halten die nicht Winterschlaf, nein Winterruhe, ... und das dreht auch die Stimmung.
Ich habe das auch an anderen Stellen immer wieder probiert, passt. Wenn gar nichts mehr geht im Small Talk, Wetter und Urlaub schon durch sind und man belanglos rumsteht, das Eichörnchen rettet.
Ich habe das auch an anderen Stellen immer wieder probiert, passt. Wenn gar nichts mehr geht im Small Talk, Wetter und Urlaub schon durch sind und man belanglos rumsteht, das Eichörnchen rettet.
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| Eichörnchen in N.Y. |
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| anderes Eichhörnchen in N.Y. |
04.02.2014
29.01.2014
Hotelfrage
Wieso legen die Zimmermädchen die Fernbedienung immer neben den Fernseher und nie auf den Nachttisch?
24.01.2014
Gefällt mir
Schöner Spruch von Frau Dr. D:
"Wer, wenn nicht wir, soll es sich leisten, der Mittelstand kann`s nicht."
"Wer, wenn nicht wir, soll es sich leisten, der Mittelstand kann`s nicht."
21.01.2014
Sage mir was Du liest und ich sage Dir woher Du kommst
Florian Kessler erläutert in einem Zeitartikel, das nur noch Ärzte- und Lehrerkinder in den Schreibschulen in Leipzig und Hildesheim Erfolg haben. Er meint, ein Autor kann nur noch erfolgreich sein, wenn er längere, finanziell klamme Phasen mit der Unterstützung seiner Eltern überbrücken kann. Er bedauert dies und wünscht sich, so habe ich ihn verstanden, eine gemischte Gruppe von Schriftstellern, die was erlebt haben und die Abgründe der menschlichen Existenz kennen.
Darüber habe ich nachgedacht und mich gefragt, war das früher anders?
Ich habe mal die ersten 20 Bücher des Literaturkanons von Marcel Reich-Ranicki genommen und geschaut was die Eltern der, meist schon toten, Schriftsteller so waren:
Vielleicht muss man aus der Gruppe stammen, die einen lesen soll.
Darüber habe ich nachgedacht und mich gefragt, war das früher anders?
Ich habe mal die ersten 20 Bücher des Literaturkanons von Marcel Reich-Ranicki genommen und geschaut was die Eltern der, meist schon toten, Schriftsteller so waren:
- Goethe - Vater Jurist, übte den Beruf aber nicht aus, sondern lebte von seinem Vermögen, das an seinen Sohn überging
- E.T.Hoffmann - Vater, Jurist
- Gottfried Keller - Vater, Drechslermeister
- Theodor Fontane - Vater, Maler- und Musiklehrer
- Thomas und Heinrich Mann - stammten aus reicher Lübecker Patrizier und Kaufmannsfamilie
- Robert Musil - einzige Sohn des Ingenieurs und Hochschulprofessors Alfred Musil
- Hermann Hesse - stammte aus christlicher Missionarsfamilie
- Franz Kafka - jüdische Kaufmannsfamilie
- Alfred Döblin - Vater, Schneidermeister und Konfektionsfabrikant
- Joseph Roth - jüdische Kaufmannsfamilie
- Anna Seghers - Vater, Kunsthändler in Mainz
- Heimito von Doderer - Vater, Architekt und Ingenieur
- Wolfgang Koeppen - uneheliches Kind eines Privatdozenten für Augenheilkunde an der Uni Greifswald
- Günter Grass - Sohn eines protestantischen Lebensmittelhändlers aus einfachen Verhältnisse
- Max Frisch - Vater, Architekt
- Thomas Bernhard - uneheliches Kind eines Tischlers und einer Haushaltshilfe
- Karl May - Weberfamilie
- Hedwig Courts Mahler - Halbwaise, die bei einer Schusterfamilie aufwuchs
- Daniel Defoe - Sohn eines Wachsziehers und Kerzenhändlers
- Stephen King - Vater hat die Familie verlassen und Mutter hielt die Familie mit Gelegenheitsjobs über Wasser
Vielleicht muss man aus der Gruppe stammen, die einen lesen soll.
20.01.2014
Internet in 100 Jahren
Nosferatu geschaut und mich gefragt, ob, so wie wir jetzt über diesen ersten Horrorfilm schmunzeln, die Menschheit in 100 Jahren auch über unsere ersten Versuche im Netz schmunzeln wird.
Ich vermute: JA.
Ich vermute: JA.
10.01.2014
Nachtrag René
Der Müllmann hat gekleckert, habe ich gestern erfahren und Renè lag in der Pfütze vor dem Tor. Jetzt befindet er sich wieder in der Mülltonne und wartet auf die wiederholte Abholung. Renè ist nicht einfach loszuwerden.
09.01.2014
Die Leiche zu Neujahr
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| Richard |
Dennoch hatten der Held und die Ratte Richard noch eine Rechnung offen, Richard hatte ein Käsebrötchen geklaut. Und daher hatte der Held eine Lebendfalle aufgestellt. Ewig stand sie rum und dann, als keiner mehr dran glaubte, saß Richard drin. Ob das nun wirklich der vom Käsebrötchen war, wer weiß. Aber nun hatten wir eine gefangene Ratte.
Langes überlegen von zwei Städter, was machen wir mit Richard? Ich kann den nicht erschlagen. Ich auch nicht. Wir setzen sie weit weg wieder aus. Gute Idee, aber heute ist schon so spät, dann erst morgen. Was machen wir bis dahin mit Richard? Kann er sich durch das Holz nagen? Keine Ahnung! Eine Zinkbadewanne drüber? Naja und wenn er sich dann doch durchnagt, dann heben wir, also Du, die Wanne hoch und er haut ab. Gut, das geht nicht. Aber ein Metallkoffer ist sicher, da kann er sich nicht durchnagen oder freisetzen. Metallkoffer gesucht und da ging die Lebendfalle mit Richard rein.
Am nächsten Tag wurde Richard 15 km von zuhause ausgesetzt. Die Gefangennahme hatte ihm wohl ein wenig zugesetzt, er hatte unter sich gemacht. Obwohl er vielleicht auch einfach nicht fallenrein war.
Dann stand die Falle bestückt mit einem altem Stück Käse lange in der Scheune. Nichts tat sich.
Über Sylvester waren wir nicht in der Scheune. Zu Neujahr fanden wir Richards Kumpel Renè in der Falle. Leider kamen wir zu spät. Renè wollte sich wahrscheinlich Sylvester was gutes gönnen und hatte beschlossen, der Käse ist seine. Die Falle ging zu und wir erst drei Tage später wieder in der Scheune. Das Jahr 2014 muss ohne Renè stattfinden. Wir haben ihn in der Mülltonne beerdigt. Die wurde auch gleich am nächsten Tag abgeholt. Das tat uns wirklich leid.
02.01.2014
23.12.2013
Dank REWE eine fröhliche Weihnacht
Der Rewe Newsletter hat es mir vor einigen Wochen gesagt: "Frau Z[...]. bald ist Weihnachten.
Die hatten recht. Ich habe es überprüft und das stimmt wirklich. Das hätte mich ohne den Hinweis von REWE morgen völlig überraschend getroffen.
Sagt einem ja sonst keiner und die Erfahrung lehrt mich ja nüscht.
Die hatten recht. Ich habe es überprüft und das stimmt wirklich. Das hätte mich ohne den Hinweis von REWE morgen völlig überraschend getroffen.
Sagt einem ja sonst keiner und die Erfahrung lehrt mich ja nüscht.
21.12.2013
20.12.2013
Falsches isoliert
Meine Schwägerin ist oberster Chef und weiß eigentlich was in ihrem Haus so vor sich geht.
Letztlich stand sie und schaute, da kam ein Monteur, grüßte und ging an ihr vorbei in den Heizungskeller. Auf Nachfragen bei ihren Mitarbeitern was er den hier mache, meinten diese, das wäre die Heizungsbaufirma, die wären schon den ganzen Tag da. Aha!
Hinterher in den Keller und den guten Mann befragt was er den hier machen würde und auf welchen Auftrag hin. Na, er würde hier, wie beauftragt, die Heizungsrohre isolieren, er wäre jetzt auch fast fertig, das wäre doch die ....Straße 39.
Nein, das ist hier die ....Straße 48.
Letztlich stand sie und schaute, da kam ein Monteur, grüßte und ging an ihr vorbei in den Heizungskeller. Auf Nachfragen bei ihren Mitarbeitern was er den hier mache, meinten diese, das wäre die Heizungsbaufirma, die wären schon den ganzen Tag da. Aha!
Hinterher in den Keller und den guten Mann befragt was er den hier machen würde und auf welchen Auftrag hin. Na, er würde hier, wie beauftragt, die Heizungsrohre isolieren, er wäre jetzt auch fast fertig, das wäre doch die ....Straße 39.
Nein, das ist hier die ....Straße 48.
19.12.2013
Irgendwo
Gelesen habe ich, dass Geschichten nur Menschen passieren, die sie gut erzählen können. Fand ich originell. Habsch gegoogelt, ist uralt. Nun ja, das Beutekind erzählt uns auch begeistert all die Fritzchenwitze die wir schon erzählt haben.
Aber was wurde mir im Studium beigebracht: Redundanz ist wichtig in der Kommunikation!
Aber was wurde mir im Studium beigebracht: Redundanz ist wichtig in der Kommunikation!
13.12.2013
10.12.2013
Problem N.Y.
08.12.2013
New York City
Ich war dort und einiges ist mir aufgefallen:
Frauen tragen da viel echten Pelz. DIe Eislaufbahn ist sehr viel kleiner als man sie sich das vorstellt. Touristen schauen sich die Bilder nicht an, sondern fotografieren sich davor, da kommt Gerhard Richter jetzt nicht so oft vor, mehr van Gogh. Die Stadt ist für Frauen gemacht, die Orientierung fällt leicht. Es ist sehr voll, eigentlich überall, aber an manchen Stellen ist nur voll. Es gibt nichts was es für Geld nicht gibt. Die New Yorker haben viele Hunde.
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