21.12.2013
20.12.2013
Falsches isoliert
Letztlich stand sie und schaute, da kam ein Monteur, grüßte und ging an ihr vorbei in den Heizungskeller. Auf Nachfragen bei ihren Mitarbeitern was er den hier mache, meinten diese, das wäre die Heizungsbaufirma, die wären schon den ganzen Tag da. Aha!
Hinterher in den Keller und den guten Mann befragt was er den hier machen würde und auf welchen Auftrag hin. Na, er würde hier, wie beauftragt, die Heizungsrohre isolieren, er wäre jetzt auch fast fertig, das wäre doch die ....Straße 39.
Nein, das ist hier die ....Straße 48.
19.12.2013
Irgendwo
Aber was wurde mir im Studium beigebracht: Redundanz ist wichtig in der Kommunikation!
13.12.2013
10.12.2013
Problem N.Y.
08.12.2013
New York City
Ich war dort und einiges ist mir aufgefallen:
Frauen tragen da viel echten Pelz. DIe Eislaufbahn ist sehr viel kleiner als man sie sich das vorstellt. Touristen schauen sich die Bilder nicht an, sondern fotografieren sich davor, da kommt Gerhard Richter jetzt nicht so oft vor, mehr van Gogh. Die Stadt ist für Frauen gemacht, die Orientierung fällt leicht. Es ist sehr voll, eigentlich überall, aber an manchen Stellen ist nur voll. Es gibt nichts was es für Geld nicht gibt. Die New Yorker haben viele Hunde.
04.12.2013
Heutige Erkenntnis
Unechte Brüste sind wie Plastikweihnachtsbäume, das sieht vielleicht nett aus, aber da fehlt was.
23.11.2013
Der erste Lack ist ab, es rostet...
Ich denke aber nicht, dass der zu einem Wunder in meinen fünfziger Jahren führen wird.
18.11.2013
Hundescheiße eine Lebensmetapher
Das ist wie im Leben das große Ziel im Auge behalten und gleichzeitig die kleinen zu setzenden Schritte, um dahin zu gelangen, planen.
14.11.2013
Schnief, Hust
Das könnte ich jetzt mit ihr auch machen. Danke!
13.11.2013
12.11.2013
11.11.2013
Der Montag
Und warum hält man sich an Nichterfolgen soviel länger auf, als an Erfolgen. Wenn mir ein Erfolg solange im Kopf rum gehen würde wie ein Nichterfolg, das wäre mal keine schlechte Sache. Aber der ist innerhalb kürzester Zeit verschwunden, die Analyse von Gegenteilen kann sich hinziehen.
Gelesen habe ich mal, das man wenn man der Meinung ist, dass immer andere an dem eigenem Problem schuld sind, glücklicher ist. Das steht nur meiner Meinung vom selbstbestimmten und -verantwortetem Leben entgegen. Aber wenn ich mal wieder auf die Welt komme, dann sind immer die anderen schuld.
06.11.2013
31.10.2013
Immer zweimal im Leben
An diesem Berg ist ein wenig Wald. Unterhalb des Waldes steht ein Haus. In diesem Haus, wohnt ein Ehepaar, das Angst hatte das Bäume, die in des Quasischwagers Wald, stehen auf ihr Haus stürzen. Sie forderten den Quasischwager auf diese zu fällen. Er war gerade dabei sich zu erkundigen, ob das notwendig ist und wenn ja, wie das gemacht werden kann, weil es Laubbäume sind. Aber scheinbar dauerte das den Nachbarn zulange und ungefragt sägten sie die Bäume einfach ab und entsorgten auch gleich noch das Holz.
Das führte zu Spannungen. Zu größeren Spannungen.
Als des Quasischwagers Telefon läutete und der Name der Nachbarin im Display erschien, war er genervt und fragte auch in diesem Tonfall, was sie den nun schon wieder wolle.
Sie wollte in seiner Firma eine Finanzamtprüfung durchführen, den da arbeitet die Nachbarin, beim Finanzamt.
28.10.2013
Sauber oder gemobbt?
21.10.2013
20.09.2013
12.09.2013
Hochmut kommt vor dem Fall
Früh fuhr ich mit dem Rad hinter einer Dame her. An einer unübersichtlichen Stelle klingelte sie wild auf ihrer Klingel rum und ich dachte, was für ne Mutti.
Auf dem Heimweg fuhr mich exakt an derselben Stelle ein entgegen kommender Radfahrer um.
09.09.2013
Daran lag es
Aber jetzt mach ich ja wieder mit!
08.09.2013
26.06.2013
11.06.2013
Faul
Zuerst einmal die Geschichte aus dem Aldi, da war ich mit dem Helden der mir dann den gerade eben gehörten Dialog eines älteren Paares erzählte:
Sie: Guck ma, die Rosen
Er: Ich will nicht.
Sie: Aber guck doch mal, die sind so schön.
Er: Ich kann heute nicht mehr gucken, ich will einfach nicht mehr.
Auch sehr schön ist, dass die Putzfrau der Familie meines Bruder eine Stauballergie hat. Die weiß wofür sie arbeitet.
Am schönsten war aber mal wieder der Held. Ich bat ihn die Wäsche aus der Waschmaschine mit nach unten zum Aufhängen zu bringen.Im Wäschekorb, der im Bad nahe der Waschmaschine stand, war aber schon gelegte, saubere und sichtbar erkennbar wegräumfertige Wäsche. Aber da fackelt der Held nicht lange, Wäsche ist Wäsche und dann wird die halt mit runter genommen.
Aber zumindest hat sich die umherrirrende Synapse gefragt, was ich wohl mit der sauberen Wäsche unten will.
Wir Damen haben uns letztens unterhalten wer was von den Helden mit der Wäsche macht. Wobei Held R an der Spitze der Evolution steht, denn er nimmt die Wäsche, stopft sie in die Waschmaschine, hängt auf, nimmt ab und räumt weg. Held S wäscht und nimmt ab. Räumt aber nicht weg. Held J stopft rein, dabei bleibt es dann und mein Held häuft neben der Waschmaschine an. Er steht noch ganz am Anfang der Evolution. Obwohl ich denke, dass die Helden ihn an der Spitze sehen.
03.06.2013
Ungemütlich
13.05.2013
Aufreger
Der Satz oder Varianten davon sind einfach nur doof. Da bekomm ich es lieber verboten, als das ich da in eine ungewollte Dankbarkeit reinrutsche, in die ich nie reinwollte. Wenn der Sprecher schon großzügig sein will, dann sollte er das ganz in Stille sein und nicht drüber reden.
09.04.2013
24.03.2013
13.03.2013
Das schickt sich nicht - Mamas Regeln
- eine Dame färbt sich nicht die Haare
- schwarze Katze von links = Unglück
- Scheren, Socken ; Messer, Schuhe verschenkt man nicht = zerstört die Freundschaft
- eine Dame ißt nicht auf der Straße
- nasse Wachlappen nimmt man nicht mit aus dem Krankenhaus mit = muss man wieder hin
- man dreht sich nicht um bei einer Beerdigung = stirbt jemand, auch wenn der Stollen bricht
- man ruft nicht vor 9 Uhr an, am Wochenende auch nicht vor 10 und zwischen 13-15 Uhr macht man am besten gar kein Geräusch
- wenn man einen großen Wunsch hat, bei dem man göttlichen Beistand braucht, fährt man nach Prag auf den jüdischen Friedhof und legt diesen Wunsch auf einem Zettel unter einen Stein auf den Grabstein von Rabbi Löw
- keine Wäsche waschen zwischen Weihnachten und dem 6. Januar und es darf auch keine Wäscheleine hängen = bringt generelles, aber kein spezielles Unglück
- was zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige geträumt wird, wird wahr
- eine Dame raucht nicht und vor allem niemals auf der Straße
- was in einem neuen Bett geträumt wird, wird auch wahr
- das Mindesthaltbarkeitsdatum ist ein wirklich unwichtiger Aufdruck
- man rennt nicht nach der Straßenbahn
24.02.2013
10.02.2013
04.02.2013
Egscha!
Aber was mich eigentlich interessiert, woraus leitet sich das Wort egscha ab. Klingt wie egal, kann aber nicht der Wortstamm sein, da sich das vom lateinisch aequālis ableitet, was gleich, gleichmäßig etc. bedeutet. Das Netz sagt es mir auch nicht, nur das sich anhand der Zischlauten im Sächsischen die Verwandtschaft zum Slawischen ausmachen läßt. Mein slawischer Wortschatz, egal in welcher Sprache, ist nicht vorhanden, daher werd ich es wohl nie rauskriegen.
01.02.2013
28.01.2013
24.01.2013
Diese Woche gelernt
21.01.2013
Weihnachten
- so Weihnachtsbeleuchtung macht die lange Dunkelheit heller,
- liegt meist Schnee, weiße Weihnacht eher möglich,
- verkürzt den Winter, kaum geht der Winter los ist das Highlight schon da und dann ist der Winter noch sehr sehr lang,
- verteilt die Feiertage viel besser: im Dezember hätten wir dann wegen Sylvester frei und Ende Januar, dann wegen Weihnachten,
- gibt dem Einzelhandel mehr Möglichkeiten,
- dadurch Verschiebung von Fasching und Ostern nach hinten, da isses dann auch wärmer.
Und das Jesus am 24.12. Geburtstag hat, ist doch eh unwahrscheinlich. Wenn ich meinen Freund frage, wann seine Mutter geboren ist, muss er ziemlich lange nachdenken, um dann nicht drauf zu kommen. Ich will dem Matthäus ja nichts unterstellen, aber Männer und Daten, ich mein ja nur. So ganz richtig kann er nicht gelegen haben, denn im Winter ist kein Hirte mehr auf der Weide. Daher lasst uns doch den 24.1. nehmen, aufgrund der oben aufgeführten, schlüssigen Argumente und sich wehrende Zeitzeugen wirds nicht geben.
02.01.2013
13.12.2012
Analphabetismus
12.12.2012
Leim & Lecken
Auf der Packung stand: Mit allen Sinnen geniesen.
Sag ich zu Frau P. im Beisein von Frau M.: "Leckst Du auch da dran?"
Sagt Frau M.: "Könnte se, ist ja kein Leim drin und dran."
08.12.2012
Wunschnachbar
25.11.2012
24.11.2012
Geburtstag
Er hat auch schon viel versucht. Nicht funktioniert hat: Aussitzen, Dinge schenken die er eigentlich haben wollte und keine Geschenke haben. War nicht so der Treffer.
Letztes Jahr hat er mir eine großes Kiste mit vielen Geschenke überreicht. Als ich das erste auspackte war es ein Buch von Walter Moers. Er nimmt es mir mit den Worten aus der Hand: "Ach das ist für mich. Ich hab der Mami gesagt, sie soll alles was von Amazon kommt, in Geschenkpapier einpacken."
Weihnachten kann er besser, weiß auch nicht warum.
19.11.2012
Badewanne
Aber wenn ich dann in der Wanne liege, weiß ich nichts mit mir anzufangen. Es ist eigentlich ganz angenehm, aber eigentlich auch langweilig. Mein Buch lesen geht nicht so richtig, telefonieren auch nicht, immer die latente Gefahr das alles ins Wasser fällt. Zeitung geht. Aber beim Umblättern dippt man immer ins Wasser, dann ist die Kopfhaltung so angestrengt. Auch ist das raushaltende Körperteil dann nicht so temperiert wie die anderen, auch nicht schön.
Wenn ich aber alle Körperteile im Wasser habe, dann bleibt nur schauen. Soviel aufregendes zum schauen gibt es in meinem Bad nicht. Wenn ich lange schaue und es gibt nichts zu schauen, dann wird mir langweilig. Ich könnte aus dem Fenster schauen, aber das ist direkt vor der Wanne. Da würde ich denken, die Nachbarn schauen mir beim Baden zu, deshalb bleibt das Rollo unten. Das will ich nicht. Wenn mir nicht langweilig werden sollte, weil ich mich zum Beispiel mit Lesen beschäftige, dann ist das mit dem Wasser auch so ein Problem. Entweder zu heiß oder zu kalt, aber so genau die richtige Temperatur hat es nicht. Die gibt es wahrscheinlich gar nicht.Für mich birgt Baden ganz schön viele Probleme.
Frau M. steigt jeden Samstag in die Wanne, der Herr K. hat ganze Wochenenden in der Wanne verbracht, als er noch jung war.
Das muss man können.
Vielleicht gibt es im Leben Bader und Duscher. Ich wäre dann ein Duscher.
07.11.2012
Warum - Teil ll
30.10.2012
28.10.2012
27.10.2012
Die biologische Uhr
Der Hund ist acht Jahre. Acht ist für einen großen Hund schon eher der Anfang des letzten Lebensdrittels. Weiblich ist der Hund auch. Das hat zur Folge, das sie zweimal im Jahr läufig wird. Ich habe mich auch in Internetforen erkundigt, das bleibt auch so, Hunde kennen keine Menopause. Das finde ich sehr schade. Sie hat noch nie Welpen gehabt. und wenn es nach mir geht, wird sie das auch nie tun.
Seitdem sie älter ist, glaube ich fest an die innere biologische Uhr und das der Hund deren Ticken immer lauter und deutlicher hört. Früher als sie jünger war, war der ganze Zustand des Läufigseins eher etwas was sie durchlitt. Rüden, die der hormonellen Verlockung folgen wollten, waren ihr zuviel.
Aber jetzt im Alter, seit einem Jahr ungefähr, hält sie nach Rüden ausschaut. Erspäht sie diesen schneller als ich, so dass ich sie nicht mehr an die Leine legen kann, rennt sie mit einem Glanz in den Augen hin und wedelt ihr paarungsbereites Geschlechtsteil in allen Richtungen. Das sie dann auch nicht mehr hört, ist klar.
Ich bin gerade das Verhütungsmittel meiner Hündin.
22.10.2012
18.10.2012
15.10.2012
Hund ohne und Hund mit
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| Hund mit Rucksack |
Aber mein Hund ist groß und er ist schwarz. Für Menschen die ihn nicht kennen, wirkt er wahrscheinlich auch bedrohlich. Die Reaktionen auf den Hund deuten auf so etwas hin. Deshalb ist es manchmal etwas schwierig den Hund dahin mitzunehmen wo andere, besonders viele, Menschen sind. Einige haben Angst. Die mit Angst ermahnen mich dann sehr häufig doch den Hund angeleint dahin zu bringen, wo sie nie sein werden. Häufig machen sie das auch sehr laut und unfreundlich.
Aber manchmal ist alles anders.
Am Wochenende war ich mit der Frau M. und dem Hund wandern. Wir sind zwei Tage gelaufen und haben unterwegs übernachtet. Da der Hund eigenes Gepäck hat darf er das in seinem Rucksack auch selber tragen. Beim Wandern trifft man viele Leute. Von diesen vielen Leuten fanden alle - na gut außer dem National Park Ranger, aber das ist sein Job - den Hund unangeleint so toll mit seinem Rucksack. Was er denn alles tragen würde. Schau mal der Hund hat nen Rucksack, wie süß. Und ach der Hund dort und hin und her...
Es ist derselbe schwarze, große Hund!
12.10.2012
11.10.2012
Die Hausmaus
![]() |
| Toffifee unten links |
Seitdem wir die Nüsse aufgesammelt und in einer großen Schale in der Küche gelagert haben, haben wir ein weiteres Haustier, eine Maus. Obwohl es wahrscheinlich sehr viel mehr sind. Die sehen sich so ähnlich, das ist schwer zu unterscheiden und noch schwerer zu zählen. Und mental komme ich mit einer Maus auch besser klar.
DIese Maus ist frech. Die flitzt über das Küchenbufett wenn wir am Tisch sitzen. Unsichtbar aber mit lautem Geräusch nagt sie an irgendetwas. Das der Hund sie dabei anbellt, stört sie nicht, sie nagt weiter, ran kommt er ja nicht.
Letztens hatte sie einen richtigen guten Tag. Ich hatte eine offene Packung Toffifee auf dem Küchentisch stehen gelassen. Am hellerlichten Tage hat sich die Maus daran gütlich getan. Die obere Schicht Schoki hat sie abgenagt, dann störte scheinbar jemand.
10.10.2012
27.09.2012
26.09.2012
Schreibschrifttyp
22.09.2012
14.09.2012
Finger drücken
Danach fragt auch keiner mehr. Ich würde auch schön schauen, wenn die Damen bei Douglas fragen würden, ob ich mal schnell meinen Finger hier draufdrücken könnte.
09.09.2012
05.09.2012
31.08.2012
30.08.2012
Der Gabriel
Beim Arzt las ich heute in der Bunten, dass Sigmar Gabriel bei der Taufe seines Kindes die Gäste um Geldpräsente für die spätere Ausbildung des Täuflings gebeten hat. Glaubt er nicht an das Grundsatzprogramm seiner Partei?
19.08.2012
18.08.2012
Der Kenner und ich bei den Bayreuther Festspielen
Ist schon etwas länger her, aber immernoch aktuell:
14.08.2012
10.08.2012
07.08.2012
06.08.2012
Seth Casteel...
.. macht tolle Bilder.Daher folgende Anleitung für die nächsten 15 Minuten:
1. Bild anschauen
2. begeistert sein
3. mehr sehen wollen
4. hier klicken.
29.07.2012
Auf dem Markt
Der Verkäufer meinte: "3 Paprika, das sind eigene."
Mein Bruder: "Vielleicht können Sie sich trotzdem von 3 trennen."
22.07.2012
19.07.2012
Gestrandet
Aber dann irgendwann kam ein Schlepper und schleppte uns in die Werkstatt. Diagnose: die Benzinpumpe ist kaputt. Keine vorrätig und das dauert 3 Tage.
50 km vor dem Meer, in einer kleinen französischen Ortschaft.
Es war wunderschön. Ewig Pferde beobachtet, die vor der Pension auf der Koppel standen,den Hund auf Heuballen gejagt, viel spazieren gegangen, gelesen und gut gegessen.
Nicht weiterkommen können ist manchmal gut.
12.07.2012
The secret life of everyday things
08.07.2012
06.07.2012
Schulfach Werken
Wiki sagt das sind irgendwelche Profile an Schiffen. Das habe ich definitiv nicht befestigt, sondern ich habe, wie ich jetzt weiß, Sockelleisten angebracht. Das ist jetzt nicht so sonderlich schwierig, aber muss auch gemacht werden. Und während ich mich da so an der Wand lang schabte, um die Nägel da rein zu bekommen, hab ich mich gefragt, warum wir so was nie in Werken gemacht haben? Ein Boot aus Plastik haben wir gebaut, das mit einer entzündeten Kerze darin, auch rum fuhr. Also das der anderen. Meins, warum auch immer, nicht. Ich habe auch eine Würstchenzange hergestellt, Untersetzer, Kerzenständer und auch ein Kamingeschirr gab es mal aus meiner Herstellung. Die Freude meiner Eltern darüber muss grenzenlos gewesen sein. Das hatten sie ja alles schon einmal vom Erstgeborenen in der Schublade liegen, da wussten sie wenigstens gleich wo sie auch meine handwerklichen Fertigkeiten mit dazu legen konnten. Allerdings wackelten meine, waren schief oder auch krumm. Den Untersetzer meines Bruders nutzt mein Vater heute noch. Meiner fiel relativ zeitig auseinander. Ich denke, das waren die unterschiedlichen sozialistischen Produktionsmittel. Der Leim, sieben Jahre eher, war halt viel besser.
Nicht nur, dass der Nutzen meines Werkens übersichtlich war, auch hat es mir bisher nichts gebracht. Mein Leben würde mich wirklich überraschen, wenn ich auch nur eins dieser Dinge, nur ein einziges Mal selber herstellen müsste. Oder ich von der unbändigen Lust überwältigt werde, noch einmal einen Holzuntersetzer aus unterschiedlich gebeizten Holz herzustellen. Aber das weiß ich nicht, manches, fast schon vieles, kommt ganz anders als ich denke.
Aber dennoch kann ich die Zahl der Renovierungen denen ich beigewohnt habe nicht mehr an einer Hand abzählen. Es wäre daher doch viel sinnvoller, wenn man mit Schulklassen in heruntergekommene Häuser geht und diese renoviert. Da hätte zumindest ich was gelernt, was ich im Leben anwenden könnte. Elektrik legen, Waschmaschine anschließen, Abfluss wechseln, Tür abbrennen, ... da müsste man nicht immer Google fragen.
Aber die werden sich schon was dabei gedacht haben und der Tag mit dem Holzuntersetzer wird kommen. Genauso wie der Tag des Logarithmus. Er muss einfach kommen und er wird sehr, sehr wichtig sein. Denn anders kann ich es mir nicht erklären, warum wir das über Jahre in Mathe immer wieder durchgenommen haben.
05.07.2012
3,81 Stunden TV am Tag
Da lese ich lieber mein Buch. Das macht der Deutsche im Schnitt 22 Minuten pro Tag. Ich lass ja TV für mich schauen, aber dafür revanchiere ich mich auch und lese für andere, die eine oder andere Minute mit. Mach ich gerne. Aber auch Zeitung liest der Deutsche gerne 23 Minuten am Tag.
Das Ergebnis hat mich überrascht. Medial beeinflusst, dachte ich immer, der Deutsche liest nicht und doof werden wir alle sterben. Zugegeben 4 Stunden Fernsehen sind viel. Und dabei haben auch noch Sendungen wie "Versicherungsdetektive der Wahrheit auf der Spur" und "Teenies auf Partyurlaub - Eltern Undercover" die meisten Zuschauerzahlen.
Aber trotzdem finde ich jeden Tag 22 Minuten lesen, ist nicht wenig.
Vielleicht verblöden wir doch nicht alle.
03.07.2012
02.07.2012
01.07.2012
29.06.2012
Skurril
Blitzschnell ging mir durch den Kopf, wenn Du das einmal zulässt, dann kommt sie immer wieder, aber das ist die Nachbarin, das "Nein, danke!" muss ganz freundlich ankommen. Scheinbar klappte das, denn ein langes Gespräch entwickelte sich. Über ihre Gespräche mit Engeln, das sie heilen will wie Jesus, das die Erde nicht untergehen wird, sondern leichter wird und wir in einen neue Sphäre eintreten, das sie nicht gut mit den geschlachteten Tieren in ihrem Haus klar kommt, das sie kaum Fleisch ißt, das sie mit den Zeichen vom Erzengel Michael, die armen Seelen aus ihrem Dachboden befreit hat, das sich ihr ein Engel mal in Wolkenform gezeigt hat. Da hat sie auch ein Foto, das zeigt sie mir gerne mal...
Sag noch einmal einer aufm Dorf ist nix los.
22.06.2012
Weisheitszähne
20.06.2012
19.06.2012
Pferd & Pony
Nach dem Winter kamen die Pferde wieder raus auf die Koppel. Die lag auf der anderen Seite der Straße, ein bißchen den Berg hoch, aber der Hund konnte Pferd und Pony gut sehen. Ihre Bewegungen wurden mit Knurren oder Bellen dokumentiert, darauf folgten Ermahnungen von uns.
Dann ist es passiert. Pferd und Pony zogen über die Straße auf die Wiese die direkt an unseren Zaun grenzt. Der Hund ging an diesem Morgen runter, quittierte das mit lautem Bellen, kam wieder hoch und schaute uns vorwurfsvoll an. Wahrscheinlich hat er gedacht: "Ich habs Euch gesagt, die greifen an, das ist erst der Anfang. Aber ihr wolltet es ja nicht glauben..."
15.06.2012
14.06.2012
13.06.2012
12.06.2012
I ♥ Greifswald
Direkt vor mir, bleibt er stehen und spricht mich an mit den Worten: "Na Muddi, alles klar?"
04.06.2012
Schwanenpaar
Es ist aber ein schwules Schwanenpaar.
Woher die Eier sind, die bebrütet werden, ist nur eine von sehr vielen Fragen.

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