15.05.2010

Samstag

Frau H. hat etwas sehr richtiges und auch kluges bemerkt. Als ich ihr vorjammerte, wieviel Zeit ich heute im installieren und wieder installieren eines Programmes verbracht habe, weil es ein Plug In nicht erkannte - falsch, es erkennt es immer noch nicht- da meinte sie: "Die Zeit, die wir durch Waschmaschine, Spülmaschine etc. sparen, geht für den Computer wieder drauf." Da ist viel, viel wahres dran.

08.05.2010

Samstag

Mein Freund hat ein Boot. Das klingt aufregend. Jedes Jahr im Frühjahr ist es das auch, für ihn. Da muss es in die Werkstatt und dann werden Pläne gemacht wohin mit dem Boot ausgeflogen werden soll. Aber nach der ersten Fahrt verliert sich das Interesse und es steht in der Garage.
Aber das Boot ist nicht die Geschichte, sondern das unglaubliche Hochstapeln von Männern. Er kam zu spät, ich fragte, warum. Er meinte, er hätte die Bootsschraube noch abgedeckt, weil das Boot, ist ja Frühjahr, in die Werkstatt muss und man nur mit abgedeckter Schiffschraube ein Boot auf dem Hänger transportieren darf.
Bootsschraube abdecken, wow! Das klang nach einem langen, schwerwiegenden und hochtechnisierten Arbeitvorgang mit besonderem Werkzeug und ich fragte beeindruckt, wie er das denn gemacht hätte?
"Ich habe einen Eimer drüber gestülpt."

06.05.2010

Donnerstag

Trifft man seine ehemaligen Klassenkameraden beim Arzt, ist man alt.

20.04.2010

Dienstag

Ein Jobangebot was finanziell reizvoll wäre. Die wollen mich, nur die Arbeit klingt extrem langweilig. Mein Freund meint, das ich meine damit einhergehende, zukünftige schlechte Laune an ihm auslassen könnte. Wenn ich mißlaunig bin, würde ich aufgrund meiner ekelhaften Unausstehlichkeit, gern vor mir selbst emigrieren. Er muss an grandioser Selbstüberschätzung leiden. Er würde über kurz oder lang flüchten.
Ich hätte dann einen Mistjob und keinen Freund, aber Geld.
Mein Präsens ist besser.

18.04.2010

15.04.2010

Donnerstag

Frau Z: "Ich bin immer noch nicht gesund, das wird nicht besser."
Der Arzt/ Freund: "Ach das ist doof, aber das ist echt eine Krankheit von der ich keine Ahnung habe."
Frau Z: "Ich ruf Dich ja auch als Freund zum jammern an und nicht als Arzt."
Der Arzt/Freund: "Ach so! Ich versprech Dir, das wird wieder."
Frau Z: "Wie kannst Du mir das versprechen, wenn Du keine Ahnung davon hast?"

12.04.2010

Dienstag

Jürgen Kaube schrieb bei FAZ-online folgenden beruhigenden Satz: "Der Kölner Soziologe Jörg Hagenah vertritt auch aufgrund von Auswertungen des Publikums von DSDS die These, dass Leute mit Abitur oder Hochschulabschluss zwar weniger fernsehen, aber kaum andere Sendungen als schlechter gebildete Schichten. Der Begriff „Unterschichtenfernsehen“ wäre insofern eine typisch zeitdiagnostische Erfindung."

Montag

Die Sprache kam auf Hettstedt. Ich kannte es nicht. Mein Vater setze mal wieder zu einer seiner Predigten mit dem immer aktuellen Thema: "Wie unbegreifbar unwissend ist meine Tochter" an und endete mit den Worten: "Hettstedt muss man doch kennen, da ist ein Waldzwerg."

Mein fassungsloses Gesicht starrte meinen Vater an! Zehn Sekunden später kam der Satz auch in meinem Hirn richtig an "..., da ist ein WALZWERK."

11.04.2010

Sonntag

"Ich möchte gern eine Bahncard für den Hund kaufen."
"Eine Hunde-Bahncard?"
"Ja, genau."
"Ja, die gab es mal, aber die wurde wieder abgeschafft."
"Aha! Und kann ich eine normale kaufen?"
"Nein, das geht nicht."
"Gibt es eine Bahncard für Kinder?"
"Ja."
"Ok, dann nehme ich die für den Hund, er braucht ja auch eine Kinderfahrkarte."
"Nein, das geht nicht, er hat ja kein Paßbild."
"Wenn ich eins mache?"
"Nein, es sehen ja viele Hunde aus wie Ihrer."
"Und wenn ich" - um der von mir ausgehenden Gefahr des unlauteren Hundetranportes via Bahn vorzubeugen,- "ein Bild von mir und dem Hund mache. Er reist nur mit mir."
"Nein, das geht nicht."
"Warum nicht?"
"Das haben wir so noch nie gemacht."
Totschlagsargument und frei jeder Möglichkeit der Erwiderung.

05.04.2010

Montag

Diskussion, wer, für wieviel, mit wem in die Kiste steigen würde. Der griechische Freund wird gefragt. Er schaut etwas verwundert in die Runde und meint dann: "Das kommt doch auf die Kiste an, wie groß die ist, das Material und so."

Sonntag

Unser bestelltes Frühstück kam und Frau A. reicht den Brotkorb und schmeißt dabei die Hälfte auf den Boden. Schaut dem Ganzen hinterher und meint mit ihrem üblichen Schmollmund:" Das sind nur Kohlenhydrate, die wollen WIR sowieso nicht essen."

22.03.2010

Montag, 15 Grad plus und Sonne

Mein Bruder hat kleine Kinder. Die sind häufig, eigentlich immer dreckig. Daher müssen die Kinder und die Kleidung gewaschen werden. Die Kinder kommen in die Wanne und die Kleidung nach der Wäsche auf einen der Wäscheständer. Und seitdem er Kinder hat, lebt er in ständiger Gemeinschaft mit Wäscheständern. Erst hatten sie zwei, die waren immer voll. Dann drei, die waren auch immer voll. Der vierte war mal so voll, das er zusammenbrach und zur Unterstützung gab es einen fünften und der ist auch immer voll. Die Wohnung ist immer voller Wäscheständer. Bekommt man Bilder von den Kindern, wie sie im Wohnzimmer spielen, dann ist in einer Ecke immer ein Wäscheständer.

15.03.2010

Montag

Folgende Sätze würde ich gern mal wieder hören:
"Puh, ist das warm."
"Wollen wir draußen essen?"
"Ich hab meine Sonnenbrille vergessen."
"Brauchst keine Jacke anziehen, es ist warm draußen."
...

Sonntag

Warum gibt es in Hotels immer Seife, Duschbad, Shampoo und Bodylotion aber nie Zahnpasta? Wenn die davon ausgehen, dass sich der Gast täglich duscht, warum rechnen die dann nicht damit, dass er sich auch täglich die Zähne putzt? Und warum gibt es auch immer Duschhauben?

13.03.2010

Freitag

Gefühlt Punkt 8:50 Uhr, also zur Abfahrtzeit des Zuges, stehe ich vor der Dame die mir ein Ticket für die Fahrt nach Köln verkaufen soll. Auf die Frage nach meiner Bahncard lege ich diese routiniert und souverän vor. Mit einem durchdringender Blick fährt sie mich an:"Die ist abgelaufen. Am 1.3. ist die abgelaufen. So können sie nicht fahren, denn die ist abgelaufen." Danach endlose Stille. Ich überlegte was jetzt die angemessene Reaktion wäre. Nie wieder Bahn fahren, nach Hause gehen und dort über all meine Versäumnisse nachdenken? Der panische Ton und das Verhalten der Dame deuteten an, dass der Weltuntergang aufgrund meiner abgelaufenen Bahncard jetzt, unmittelbar, also sofort eintreten würde.
Aber da sich der Boden nicht öffnete und mich verschlang, beharrte ich trotzig auf den Verkauf des Tickets und fuhr ohne gültige BahnCard nach Köln, natürlich zum vollen Preis.
Später im Zug nach Köln, DEM Ersatzzug des InterCity ... - wie uns die Durchsage immer wieder mitteilte - fiel mir ein, dass die DB mir Briefe geschickt hatte, die ich später öffnen wollte. Später wäre wohl besser letzte Woche gewesen. Denn sie hatten mir netterweise schon wieder eine zugeschickt, daher wohl auch der fehlende Weltuntergang.

11.02.2010

Donnerstag

Mutter H: "Was machst Du am Abend?"
Frau H: "Ich geh ins Kino und schau mir Valentine`s Day an."
Mutter H laut kichernd: "Mit wem denn?"
Frau H: "Mit Britta."
Mutter H immernoch kichernd: "Ach, hat die auch keinen Freund."

07.02.2010

Sonntag

Männer = Anzug
Frauen = Kostüm
Männer ziehen sich an und Frauen kostümieren sich?

04.02.2010

Donnerstag

In der Vorlesung Sprache & Kognition wurden Studien vorgestellt, die belegen, dass Metaphern in Werbung dazu führen, dass sich Werbung besser einprägt.
Die Professorin wollte ein Beispiel nennen - ihr fiel keins ein.

29.01.2010

Samstag

Während einer Wortmeldung eines Studentens im Seminar.
Frau S: "Warum macht der das?"
Frau Z: "Was?"
Frau S: "Sprechen!"

Freitag

Eine Freundin äußert ihr Unverständnis, dass ich noch nie demonstrieren war. Es gäbe doch immer was, Rechte, Atom, Studenten, Umwelt dafür, dagegen usw., politisches Engagement wäre wichtig und gerade in Berlin, gäbe es doch soviele Möglichkeiten. Meine Bedenken gegen die Menschenmassen werden auch zerstreut, das würde sich verlaufen.
Da meldet sich Frau H. aus dem Hintergrund und fragt, ob der alljährlicher Märchenumzug in ihrer erzgebirgischen Heimatstadt als Teilnahme an einer Demo zählen würde.

21.01.2010

Donnerstag

Hundebesitzer sind anders als die anderen. Entweder sind die Herrchen nicht gesprächsfähiger als: "Wie alt ist Deiner?" und "Ist der reinrassig?" oder sie belehren einen über Erziehung, Auslauf, Haltung oder gerne auch Futter. Außer Herr S. mit ihm und seinem Hund lauf ich gerne durch die Berliner oder Brandenburger Pampa. Sein Hund ist der besterzogenste den ich kenne. Leider, weil daneben sieht meiner noch schlechter erzogen aus.
Dennoch wurde er letztens, von solch einem der von uns nicht gemochten anderen Hundebesitzer, gebeten sich vom Hundeplatz zu entfernen, weil sein Hund einen anderen dominieren würde. Für diese Fälle ist Herr S. jetzt durch den Druck billiger Visitenkarten gewappnet. Vertrauensvoll, und unter Verwendung von Körperkontakt, wird er sagen: "Finden Sie? Ich kann fühlen, dass das Problem bei ihrem Hund liegt. Aber das kann ich lösen, wenn Sie möchten, melden sie sich einfach bei mir" Tierkommunikation und ein bald erscheinendes Hundebuch wird das ganze abrunden.

11.01.2010

Montag

Ist der Geschmackssinn glücklich, ist es der Sehsinn, bei Betrachtung, des durch den Geschmacksinn glücklich gemachten Körpers, ganz sicher nicht.
Die Befriedigung aller Sinne ist unmöglich.

04.01.2010

Mittwoch

Januar ist wie Montag nur in größer. Alles was man vor Weihnachten in`s neue Jahr abgeschoben hat, muß jetzt gemacht werden. Und im Dunkeln vermehrt es sich und zur Zeit ist es ganz häufig dunkel.

25.12.2009

Weihnachten

24.12. morgens im Bett:
Frau Z: "Schatz, heute ist Weihnachten, heute gibt`s Geschenke!"
Das Schatz, im Halbschlaf: "Wieso gibt`s denn jetzt Getränke?"

19.12.2009

Samstag

Glückskekse, sehen simpel aus und gelingen anderen Menschen wohl auch, Fr. M und mir nicht. Bei uns waren das komisch aussehende Teigklöße mit Zetteln drin. Und nur, weil es keine anderen Lebensmittel mit Zettel drin gibt kann man drauf schließen, dass es Glückskekse sein sollen. Wie Millionen Chinesen das hinbekommen, dass ihre Glückskekse schön sind - das muss ne genetische Sache sein.
Wir hatten gute Sprüche: Faule Menschen wollen immer alles auf einmal schaffen./ Der frühe Vogel kann mich mal. / Morgen ist immer der Tag, an dem der Faule am meisten zu tun hat./ Nicht die Flügelschläge werden gezählt, sondern der Honig wird gewogen./ Du wirst die Suppe der Weisheit mit einer Gabel essen./ Fette Kinder sind schwerer zu kidnappen./ Wer selber arbeitet, verliert die Übersicht./ Wenn der Klügere immer nachgibt, wird immer gemacht was der Dumme will./ Die Scheiße wird sich ändern, aber die Fliegen bleiben gleich./ Das Leben ist wie eine Taxifahrt, auch wenn man rumsteht und wartet tickt der Taxameter./ Manche Leute hat der liebe Gott kurz vor Feierabend gemacht.

17.12.2009

Letztens gelesen an einem Briefkasten:"Keine Werbung, außer Schuhe"

09.12.2009

Dienstag

Ich nehme die nächsten 7 Tage jeweils eine Tablette. Insgesamt hat die Packung 100,-€ gekostet. Bei Einnahme werde ich mir was Hübsches anziehen, den Tisch nett eindecken, Musik einlegen und natürlich eine Kerze anzünden.

28.11.2009

Samstag

Gestern gelesen und für gut befunden: "Entscheidend ist nicht was Du machst, sondern wie Du dabei guckst!"

27.11.2009

Freitag

Karl, ist jetzt ein Jahr tot. Er war meine längste Beziehung. 19 Jahre. Ich nicht seine einzige, er hatte noch einseitige Liebschaften mit dem Sofakissen, dem Staubwedel und der Elster die immer auf der Terrasse landete. Er versuchte uns alle in seinen Käfig zu balzen. Die Balzmißerfolge nagten nicht an seinem immensen Selbstbewußtsein. Karl, auch genannt El Terroriste, war die Reninkarnation eines Diktators. Laut, bestimmend, autoritär, kämpferisch, totalitär und der Inbegriff von fordernd. Fremde Stimmen, selbst die am Telefon, wurden durch Übertönen mundtot gemacht. Fernsehen mitten in der Nacht im Wohnzimmer, wo Karls Käfig hing, duldete er nicht. Sein Duschwasser in der Spüle mußte kalt sein und der Strahl nicht zu stark. Wann er duschen wollte, bestimmte er. Sobald der Hund das Haus verließ, forderte Karl seine Flug- und Duschzeit ein. Das alles tat er mit lautem Gekreische. Wenn ich nach Hause kam, mußte ich als erstes etwas sagen, damit er wußte das ich es bin, sonst, wie immer ,Gekreische. Alles was sich seinem Käfig näherte wurde mit Hacken bekämpft. Er versuchte meine Brille zu zernagen, fraß Löcher in die Pullover, zernagte Ketten, zerstörte Buchrücken und schiß überall hin. Karl war laut, anstrengend und machte Dreck. Aber er fehlt mir immernoch, weil er das ernst meinte mit dem Balzen, den Kopf schief legte wenn ich mit ihm sprach, handzahm war und nichts mehr liebte, als wenn ich ihn am Nacken oder zwischen den Flügeln kraulte.

Freitag

Als ich vor 4 Jahren noch in der Stadt wohnte, wo ich jetzt nicht mehr wohne, war in dem Laden vor dem heute ein Schild "auch Adventskalender" stand, ein Fleischer.
Schild gesehen, gedacht: "Beim Fleischer? Womit befüllen die den wohl?" dann gemerkt, ist jetzt eine Weinhandlung.

22.11.2009

Samstag

Ich saß beim Friseur, dieses schwarzes Cape um, Haare nass nach oben gesteckt, damit sie die unteren schneiden kann, dabei soll ich nach unten schauen und alles was ich im Spiegel sah ist ein riesiges Doppel-Trippel-Kinn: meins! Genau in dem Moment, kommt ein sehr attraktiver Mann. Will, natürlich, welche Überraschung, die Haare geschnitten haben, setzte sich in denStuhl neben mich und grüßte mir im Spiegel zu. Es gibt nichts, was mich in dieser Situation irgendwie optisch aufwerten könnte. Ich versuchte es gar nicht und grüßte einfach nur zurück.
Als ich Kind war, ging meine Oma aller 14 Tage zu ihrem Friseur. Wenn ich also nach Hause kam und keiner öffnete ging ich die Straße vor und suchte dort nach meiner Oma. Von außen war nichts zu sehen, denn es waren Milchglasscheiben, die die Kunden von der Außenwelt abschirmten. Wurde die verglaste Ladentür mit dem goldenen gebogenen Griff aufgedrückt, war man beim Herrenfriseur. Wo ein kleiner, dicker Friseur mit Halbglatze im weißen Kittel in diesem holzvertäfelten Raum auf seine Kunden wartet. Vor jedem der 4 Plätze stand genau ein Spiegel. Die Stühle waren aus Holz, mit grünem kalten Leder bezogen, höhenverstellbar und drehbar, was ich aus der Ferne bewunderte. Hinten an den Stühlen hing jeweils ein Lederriemen vielleicht zum abziehen vom Rasiermesser, ich weiß es nicht. Der Raum hätte sich auch in jedem italienischem Mafiafilm gut gemacht. Es roch überall frisch nach Shampoo und Haarspray, trotzdem sah man keine Frau, nirgends. Dafür müsste man nach rechts zum Empfang gehen, wo eine Dame zwischen Registrierkasse, Kundenbuch und Haarwaschbecken stand. Und wenn ich nach meiner Oma fragte, sagte sie dann: "Frau Mauch ist in Kabine Nummer 2." Denn hinter ihr war ein langer Gang zu sehen, von dem rechts und links Kabinen abgingen, die mit einem Vorhang verschlossen waren. Dahinter wurden meiner Oma, völlig ungesehen, die Haare ondoliert.
Kein Mann hat meine Oma mit nassen hochgesteckten Haaren, unvorteilhaften Cape und Doppelkinn gesehen.

Samstag

Warum ist es weniger unangenehm, wenn anderen einen von hinten nackt sehen, als von vorne?

07.11.2009

Samstag

Erst können Kinder nichts,
dann machen sie alles kaputt,
anschließend kommt die bockige Phase,
gefolgt von der, in der sie nicht mehr mit den Eltern reden,
weil sie eine furchtbare Kindheit hatten.
Wenn sie dann selbst Kinder haben, sind die Eltern im Alterstarrsinn angekommen.
Ein vernünftiges Gespräch ist nicht möglich.

04.11.2009

Mittwoch

Drei Fragen entstanden heute in der U-Bahn:

1. Warum heißt es Puff?
Wiki`s Antwort: Die Bezeichnung Puff leitet sich vom Würfelwurf Pasch ab. Der Vulgärausdruck für Freudenhaus geht auf den Namen des Spieles zurück, das in diesen Häusern früher gespielt wurde − man ging also „zum Puff“.

2. Wieso heißt es Zuhälter?
Wiki`Antwort: Zuhälter“ kommt ursprünglich von dem Wort „zuhalten“. Gemeint ist, „zu jemandem halten“, womit ursprünglich ein außereheliches Verhältnis zwischen Mann und Frau umschrieben wurde.

3. Warum hieß das Ding wo meine Oma ihre dreckige Wäsche sammelte, Wäschepuff?
Wiki`s Antwort: ---

31.10.2009

Samstag

Frau Z zum großen Bruder: "Kannst Du meine Hausarbeit Korrektur lesen?
Herr Z: "Ich hab echt keine Zeit dieses Wochenende."
Frau Z: "Du interessierst Dich nicht für mein Studium."
Herr Z: "Wo lernt man eigentlich dieses lebensbejahendes think negativ?"
Frau Z: "Das weiß ich nicht. Mein Freund fragt nur regelmäßig, ob in meinem Kurs "Probleme schaffen, leicht gemacht" noch Plätze frei wären."
Herr Z: "Ehrlich, meine Frau könnte unterrichten: Gelöste Probleme nochmals schaffen."
Frau Z: "Das ist ein wesentlich komplexerer Unterrichtsstoff."

07.10.2009

Mittwoch

Wer hat veranlaßt, dass jetzt auf den Dominosteinen vorne auf der Packung - auch noch vorne, ich kanns gar nicht, nicht lesen - die Kalorienmenge angegeben ist? 2 Stück = 96 Kalorien! Das will ich gar nicht wissen. Da sind 20 Stück drin, das sind dann gleich mal 960 kcal. Ich vermute mal, das ist wahnsinnig viel. Früher hab ich unbeschwert die Dinger in mich reingestopft bis mir schlecht war. Vorbei! Jetzt les ich das, rechne, grübel und hab kein Spaß mehr am Essen. Die da oben vermiesen einem alles.
Bild

06.10.2009

Dienstag

Ich will etwas kaufen. Ich bin willig Geld auszugeben. Aber die Auswahl, treibt mich in die Tatenlosigkeit. Könnte es nicht einfach nur ein Produkt geben? Ein einziges und ich könnte es kaufen, oder es lassen? Oder jemand anderes macht die Investition und ich muß es dann nutzen. Konkurrenz belebt den Markt! Von wegen, es vertreibt mich von diesem.

Montag

Sie schmollt aus nichtigem Grund.
Er: "Betest Du wieder deinen Gott der Bockigkeit an?"
Sie: "Ich bin nicht bockig."
Er: "Nee, natürlich nicht, ist ja auch ne geheime Religionsgemeinschaft."

03.10.2009

Samstag

Facebook sorgt dafür, dass ich nicht mehr außer Haus muss. Wenn was in Berlin passiert, geht irgendeiner meiner Kontakte hin und stellt die Fotos ein. Selbsterleben, eigene Meinung bilden, wozu?

01.10.2009

Donnerstag


Donnerstag

Nur geklaut, aber trotzdem schön: Nichts schmeckt so gut, wie sich Dünnsein anfühlt.

15.08.2009

Mittwoch

Ein Zwangsvollstreckungstermin am Amtsgericht Neuruppin. Ein altes ehrwürdiges Gebäude, mitten in der Stadt, hinter dem Marktplatz und neben dem Busbahnhof. Und davor liegt gut sichtbar eine tote, abgefressene Ratte. Die nicht so aussieht, als hätte sie der Tod erst vor kurzem überrascht.
Das verwinkelte Amtsgericht kann man nur nach positiver Prüfung des Pförtner betreten werden. Zwei Treppen hoch befindet sich der Saal für die Zwangsvollstreckung.
Ein Pärchen davor, dem man die Aufregung ansieht. Ein Gespräch entsteht, doch nur mit ihm. Was er sagt ist nur erahnbar, da er den Mund beim Sprechen nicht öffnet. Er will zurück steigern, denn das Haus, ist ja seine Hände Arbeit.
Die Sache wird von einer winzigen, quirligen Rechtspflegerin aufgerufen. Es öffnet sich ein kleiner Saal, der nur 4 Zuschauerreihen umfasst und von einer, in diesem Raum monströs wirkenden, Sicherheitschleuse dominiert wird. Es nehmen noch zwei Frauen Platz, die sich Haarfarbe und Fingerstylisten teilen. Die Ältere ist die Exfrau des Alteigentümers. Die neue und die alte Lebensgefährtin teilen keine sichtbaren Gemeinsamkeiten. Die alte, braungebrannte, schwarzgefärbte, eine die in jeder Talkshow vorkommen könnte. Die Neue, bodenständig und langweilig. Beide auf ihre Art typisch Ost. Die Antipathie der Personen ist greifbar. Alle vier schauen auf die Rechtspflegerin oder auf den Gläubigervertreter, aber kein Blickkontakt untereinander.
30 Minuten Bietzeit in denen nichts passiert, außer dass der Alteigentümer sein Gebot abgibt. Jedes Kratzen der Schuhe, jede Bewegung des Stiftes, alles wird wahrgenommen, denn es gibt keinerlei weitere Geräusche. Nichts, kein Gespräch, keine Straßengeräusche, nichts. 30 Minuten lang - endlos.
Die Zeit ist um und die Anspannung des Meist- und Alleinbietenden wandelt sich mit dem Zuschlag in ein selbstgefällige Grinsen.

04.08.2009

Dienstag

Wenn ein Bettler schläft beim betteln, dann schläft er bei der Arbeit. Da kann man nichts geben. Das geht doch nicht, bei der Arbeit schlafen. Und wenn man was gibt, ist er der einzige der sein Geld im Schlaf verdient.

03.08.2009

Montag

Würde Spiegel online und all die anderen nur einmal am Tag Content reinstellen, die Menschheit wäre konzentrierter. Jeden Tag 9 Uhr und es gäbe die Gewißheit nichts zu verpassen. Denn egal was passiert, ob Bobbele schwanger ist, oder Ulla`Auto weg, es stände erst am nächsten Tag um 9 Ihr drin und keiner würde es eher wissen.

27.07.2009

Montag

Facebook ist eine sinnlose Zeitfressmaschine auf der eigentlich nichts passiert, was eine Rechtfertigung darstellt 3 mal am Tag eingeloggt zu sein. Denn Statusmeldungen wie:
" ... ahhhhhhhhhhh fuck off!"
" ... Welche Berliner U-Bahn bist Du? Die U2"
"... 31 Temmuz Cuma Düğün.. Geri Sayım Başladı sanırsam :)"
"... wartet noch auf Unwetter."
führen zu gedachten Antworten wie: Wen interessierts oder get a real life?
Facebook ist der virtuelle Kühlschrank. Früher bin ich bei Lustlosigkeit und Konzentrationsschwäche in regelmäßigen Abständen zum Kühlschrank gepilgert, um zu überprüfen, was sich da so getan hat. Hat sich nie was geregt, stand alles noch genauso da wie zwei Stunden vorher. Auf Facebook regt sich auch selten was und ich schau trotzdem wieder rein.

Montag

Folgendes Gespräch führten mein Vater und seine Cousine,gegen 12 Uhr nachts, zum 60ten Geburtstag eines lieben Verwandten, bei moderater Musiklautstärke, sehr viele waren schon aufgebrochen und es wurde wenig getanzt:
Cousine: "Naja, das ist nicht mehr zu vergleichen mit der Feier zum 40ten oder dem 50ten Geburtstag."
Vater Z: "Wie bitte?"
Cousine (etwas lauter): "Das ist nicht mehr zu vergleichen mit der Feier zum 40ten oder dem 50ten Geburtstag."
Vater Z: "Wie bitte?"
Cousine (sehr laut): "Das ist nicht mehr zu vergleichen, mit der Feier zum 40ten oder dem 50ten Geburtstag."
Frau Z: "Ja, damals hörten die Gäste auch besser."

21.07.2009

Dienstag

Ein Freibad mit einem graumelierten, schlanken Bademeister, der aussieht als wäre er gerade aus seinem Maßanzug entstiegen und wöllte nur ein paar Bahnen schwimmen. Er thront braungebrannt auf seinem Stuhl über allen und verkündet mit einem kurzen Pfeifen und seinem Zeigefinger den Missetäter, und somit das Fehlverhalten. Dabei bewegt sich nur der eine Finger, um auf den Seitenbomber, Schuhträger, ... zu zeigen und ranzuwinken an seinen Stuhl. Der übrige Arm ruht weiter lässig auf der Lehne. Wohin er schaut, was er beobachtet, welcher Frau er hinterher schaut - nur die Richtung, Details vertuscht die Sonnenbrille.
Punkt 18:30 nimmt er sein Plastikbeutelchen, seinen Rettungsring und die Kaffeetasse und geht, um am nächsten Tag wieder Hof zu halten.

20.07.2009

Montag

Es ist Juli und wir waren in einer Therme, weil das Wetter nicht Seetauglich war. Ich war im Juli in einer Sauna! Und anschließen wurde zwar draußen gegrillt, aber drinnen gegessen wegen des alltäglichen Weltuntergangs in Form von Regen.
Kann man Bezüge zwischen der Weltwirtschaftskrise, dem vielen Regen und der Geschichte um die Arche Noah bilden?

19.07.2009

Sonntag

Der Typ an der Kasse hatte 6 Schachteln Karo, Vanillemilch und Fischstäbchen die er mit Karte zahlen wollte und die ging nicht mehr. Das war am 14. des Monats. Entweder, er ist Freiberufler und keiner zahlt die Rechungen oder er ist ´ne arme Sau.

17.07.2009

Freitag

In F`hain hat jeder einen freilaufenden Hund, eine Tätowierung und keine geregelte Arbeit. Die Parks quellen nach einer lauen Sommernacht über vor Grillmüll und irgendwo dazwischen pennt immer einer, trommelt oder trinkt ein Bier. Der türkische Bäcker hat immer offen und im besetzten Haus daneben ist Lesben/ Transsexuellen Abend mit veganischer Verpflegung oder irgendwas anderes und dagegen sein, ist immer.
Und nur 5 Fußminuten weg, in Lichtenberg, führen dauergewellte ältere Damen ihre Cockerspaniel an der Leine in einem ausgesprochen gepflegten Park spazieren und füttern Enten. Und die Gardinen an den Fenster lassen vermuten, dass da ganz normal Vati, Mutti verhaut, wenn er aus der Eckkneipe kommt und Hertha nicht gespielt hat, wie gewollt.

05.06.2009

Freitag

Auch der Drogerist ist verloren gegangen, jetzt heißt es nur noch, die Schleckerfrau.

02.06.2009

Dienstag

Brotschneidemaschinen, wo seid ihr hin? Früher in jeder Küche und jetzt?

08.05.2009

Samstag

In 10 Jahren hab ich mit 5 Waschmaschinen mein Leben geteilt und ihnen viel Zeit gewidmet. Ich hab alles gehabt, Waschautomat, Top-oder Frontlader, Marken- als auch No-Name-Geräte.
Zur ersten kam ich, weil mein Vater es leid war, dass ich immer zu hause wusch. Er kaufte eine neue und schenkte mir die alte. Die ging auch eine Weile ganz alleine und entwickelte sich aber zum Sensibelchen. Waschen und Spülen lief prima, danach schrie sie nach Zuspruch und Unterstützung. Das Wasser musste manuell abgelassen werden. Dieser zeitaufwändige Steuerungfehler war nur der Anfang eines langsamen, qualvollen Todeskampfes, den sie verlor. Auf diese, folgte die Maschine meiner Oma. Ein zuverlässiges, solides Modell und sie starb nach fast 13 Jahren den natürlich Tod der Altersschwäche.
Über diesen Tod informierte ich meinen Bruder. Er meinte, dass er doch noch eine im Keller stehen hat, die könnte ich haben. Geht die? Klar die geht! Transport von 700 km organisiert und auch den Transport in den 4 Stock. Sie ging nicht!
Verzweifelt aufgegeben und lange ohne Waschmaschine gelebt.
Zum Geburtstag gab es eine Waschmaschine von Freunden. Eine Zicke. Die lief von Anfang an immer ein wenig aus, mal mehr, mal weniger, zickte halt rum. Wechselte ich das Programm zickte sie wieder weniger. Waschen hieß, alles hochstellen und danach das Bad wischen. Nach einem 40 Liter Auslauf beschloss ich, dass sie sterben wird.
Die Waschmaschine, die derzeit mein Leben mit mir teilt, ist unkompliziert, macht was ich einstelle, läuft nicht aus und will auch keine manuelle Unterstützung. So mag ich`s.

06.05.2009

Donnerstag

Ein Satz zum neidisch sein, heute gehört in der Tram: "Da bring ich einfach Tupperware mit und die kannst Du ja dann voll machen. Ja, Oma?"

Mittwoch

Weinbergschnecken jagen ihrem potenziellen Geschlechtspartner gegenseitig einen Kalkspieß in den Fuß, der ca. 1,1 cm groß ist. Durch ein daran haftendes Sekret wird der Geschlechtspartner simuliert. Eine Weinbergschnecke ist ca. 10 cm lang, der Spieß, nochmal zur Auffrischung, ca 1,1 cm. Ich bin 1,65m, mein Kalkspieß wäre dann rund 17 cm lang.
Laut schreiend und wehklagend würde ich davon humpeln, egal wann und warum mir so was, auch noch so sanft, in den Fuß geschoben wird.

10.04.2009

Freitag

Mein Bruder erzählte mir, dass er unserem Vater keine telefonische Auskunft darüber geben konnte, wie die Cappuccinomaschine funktionierte. Unser Vater wurde daraufhin ungeduldig und missmutig. Ich fragte meinen Bruder, warum er dies denn nicht wüßte? Daraufhin meinte er, dass unser Vater nicht die Maschine meines Bruders meinte, sondern jene, die in der Küche meines Vaters stand. 500 km entfernt von meinem Bruder, der seit 18 Jahren nicht mehr zuhause wohnt und keinen Kaffee trinkt.

24.03.2009

Montag

Wetteransage im Radio: Früh sehr viel Regen, mittags weniger, abends wieder sehr viel Regen.

21.03.2009

Samstag

Zwei Männer unterhalten sich über das Blackberry, der eine hat es der andere ist begeistert. Um auszuprobieren ob es auch in die Tasche des Anzuges paßt, steckt der Begeisterte es in die Tasche. Sagt der stolze Blackberry-Besitzer:"Siehst Du, trägt auch gar nicht auf."

01.02.2009

Sonntag

Ich hab Geduld, ich warte artig an der Kasse bis älteren Damen nach vollständgen Nachzählen ihrer Geldbörse feststellen, dass sie dann doch nicht das passende Wechselgeld dabei haben. Aber wenn sie dann auch noch anfangen ihre ca. 24 Kundenkarten rauszufischen, um ca 7 cent zu sparen, dann neigt sich meine Geduld doch einem Ende.

18.01.2009

Sonntag

Wenn Engel einen Flügel verlieren, fliegen sie dann ständig im Kreis?

Samstag

Unterhaltung mit meiner Nichte (3,5 Jahre) beim Anziehen:
Maus: "Hast Du keine Handschuhe?"
Frau Z: "Nein."
Maus: "Warum?"
Frau Z: "Die hab ich verloren."
Maus: "Warum"
Frau Z: "Weiß nicht, weil ich nicht helle bin."
Maus: "Bist Du dunkel?"

07.01.2009

Mittwoch

Massenmails oder sms mit belanglose Wünschen zu Weihnachten oder Neujahr sind sinnlos.
Sie beleidigen die guten Freunde, die eine persönliche Nachricht verdient hätten und die anderen aus dem Adressbuch interessiert es nicht und die löschen diese Nachricht umgehend.

27.12.2008

Samstag

Die guten Vorsätze für 2008 waren:
- weniger Knöllchen: erfüllt, das Auto ist abgemeldet
- Paddeln im Spreewald: erfüllt und war lustig

Die guten Vorsätze für 2009:
- mehr Gründlichkeit und Geduld

23.12.2008

Montag

Rommè gestern mit den Damen. Frau M. ist dran mit mischen und geben und meinte mitten im mischen: "Ach Mist, jetzt hab ich mich vermischt!"

16.12.2008

Samstag

[13.12.2008 23:45:51] der gutaussehende Freund: so, ich mach mal rüber ins schlafzimmer
[13.12.2008 23:45:56] der gutaussehende Freund: in 5 min kommt mein date
[13.12.2008 23:46:12] Frau Z: und was macht der mickey und du dann
[13.12.2008 23:46:41] der gutaussehende Freund: er hält leuten pistolen an den kopf und ich esse weihnachtsschokolade

Es war nur ein Thriller mit Mickey Rouke, der sehr schlecht gewesen sein soll.

24.11.2008

Sonntag

Sonntag in Erkner. Unterwegs mit zwei gutaussehenden Herren und 2 Hunden. Kommen an einem Cafe vorbei, wo nicht sicher ist, ob die schon wissen, dass die Mauer weg ist. Ein starker brandenburgischer = ostdeutscher Charme zu spüren ist. Es ist kalt und wir wollen Kaffee. Wir treten ein, natürlich mit den Hunden, stehen neben einem Tisch und schauen uns um, das Cafe ist voll. Und während wir da so stehen, ganz friedlich- gut vielleicht nach Berlin Mitte aussehend, kann an den Sonnenbrillen liegen- da sagt eine Frau die uns anschaut, zu einer anderen, in deren Rücken wir stehen: "Du willst nicht wissen, was hinter Dir los ist!"

Samstag

Ikea Samstag Nachmittag, voller Leute. Riesenschlange am Hot Dog Stand, ich steh da verkatert rum und warte darauf, dass ich dran komme und höre das Gespräch hinter mir:
Sie: "Danke, dass Du mich hergefahren hast. Ich lade Dich dann auf der Bergmannstraße zum Essen ein."
Er:" Ach, brauchst Du nicht machen.
Sie: "Doch, doch. Mich zu ertragen war schon viel und jetzt hab ich gar nichts gekauft."
Er:"Das hat mir Spaß gemacht. Das hab ich gern gemacht, Ikea inspiriert mich immer."

12.11.2008

Mittwoch

Pilates!
Ich habe tief ein- und ausgeatmet und dabei sollte mein Bauchnabel durch mich durch wie ein Stein ins Wasser fallen. Ich sollte meinen Atmen irgendwo in mein Inneres schicken. Ich sollte zum Päckchen, zum Affe und zum Kosmonaten werden. Ich sollte viel spüren und all das immer in jenem Tempo welches für mich angenehm ist.
Eine der ganz wenigen Sicherheiten in meinem Leben ist, dass mein Bauchnabel da bleibt wo er ist, mag da kommen was will.
Frau M muss jetzt Montags alleine atmen.

07.11.2008

Freitag

Die Antwort eines guten Freundes, auf meine Absage fürs Kino, weil mich der neue James Bond nicht interessiert:
"Dann drehste Dich halt um, und starrst die ganze Zeit uns an."
Als ich daraufhin meinte, dass mir das für 8€ zu teuer wäre, meinte er, ich wäre knausrig geworden.

03.11.2008

Donnerstag


Griffmulden befinden sich an Möbeln, aber es klingt, als wäre es ein direkter Verwandter der Nacktmulle.

29.10.2008

Mittwoch

Die Welt ist verloren.
Telefonat eines Kollegens heut im Büro:
Kollege: "Du fährst ohne Navi?"
Telefonpartner sagt vermutlich ja
Kollege: "Mutig!"

28.10.2008

Dienstag

Ich weiß noch nicht wo, aber ich will unbedingt eine Verlängerung des Tages von 24h auf 28h oder wahlweise die Kürzung meines Schlafes von 7h auf 4h beantragen. Bedingung bei letzterem ist allerdings, dass ich trotzdem ausgeschlafen bin. Aber eigentlich wäre mir ersteres wesentlich lieber.

17.10.2008

Dienstag

Schlange an der Dresdner Bank, bis raus. Junger Mann kommt vorbei und meint:"Ist ja lustig die stehen hier an. Ich dachte, die haben gar kein Geld mehr."

12.10.2008

Sonntag

Gutmenschen nerven!
Heute in der S-Bahn war eine Frau mit einem Rad unterwegs an dem ein Aufkleber prangte: "Ich fahre CO2 frei." Schöne Sache dachte ich, aber noch schöner wers, wenn Du`s nicht so vor Dir hertragen würdest.

05.10.2008

Sonntag

Gehe mit einem Freund (aus Westdeutschland) an einem Seebad im Osten von Berlin vorbei.
Er fragt mich, ob man da FKK betreiben könne. Ich entgegne: "Klar, wir Ostdeutschen laufen immer nackt rum, dass ich gerade mal was anhabe ist purer Zufall. Woher soll ich denn wissen, ob man da FKK betreiben kann."
Denkt der Westdeutsche, das der Ostdeutsche immer und überall nackt war? Denkt er, dass im Einigungsvertrag geregelt wurde, dass wir mit Beitritt, dann auch immer bekleidet sein müssen. Begründet sich darin die Unzufriedenheit der Ostdeutschen? Ein Nudistenvolk fühlt sich eingeengt! Und neidet der Westdeutsche die vergangene körperliche Freiheit?
Als wir weiterliefen, trafen wir noch auf ein paar Nackte, die am See rumlagen und er war zufrieden, dass sich sein Vorurteil bestätigt hatte. Ob das Ostdeutsche waren, wissen wir leider nicht?

30.09.2008

25.09.2008

Donnerstag

2 Kleidungsmöglichkeiten bei denen ich mit einer Wahrscheinlichkeit von über 100% in überheizten Räumen lande und nichts machen kann außer schwitzen, weil ich mich nicht ausziehen kann. Denn das T-Shirt was ich drunter habe ist gar nicht mehr vorzeigbar oder die Unterwäsche ist wunderbar durch das T-Shirt sichtbar.

24.09.2008

mittwoch

Meine Waschmachine zickt. Ich darf alles bei 40 Grad und Programm B waschen, wechsle ich das Programm läuft sie aus. Mal mehr, mal weniger. Hab heute Wolle gewaschen, war sie dagegen! Ich war noch im Bad und sah wie sie trotzig beim Wasserzulauf was nach außen absonderte. Gestern die Buntwäsche 40 Grad war genehm. Hat sie anstandslos gemacht.
Rebellion der Haushaltsgegenstände, Farin Urlaub hat die Gefahr schon vor einer Weile erkannt.

16.09.2008

Dienstag

Mir wurde ein Kompliment gemacht. Ein junger Mann lobte die Natürlichkeit meiner Haare, meiner Frisur, wie auch immer, er fands gut.
Ich mußte schmunzeln. Wenn der wüßte, wieviel Chemie in meinen Haaren klebt, um diese Natürlichkeit herzustellen!

09.09.2008

Dienstag

Unterhaltung gestern beim Essen bei Freunden:
Freund 1: "Von welchem Telefon hast Du mich heute angerufen, ich kannte die Nummer nicht?"
Freund 2: "Die Nummer geht Dich gar nüscht an." (der herzliche Ton ist Standard)
Freund 1: "Dann lass ich es das nächste Mail einfach klingeln, wenn mich die Nummer gar nüscht
angeht."
Frau Z: "Geh doch ran und sag: "Die Nummer geht mich gar nüscht an." und leg wieder auf."

04.09.2008

Donnerstag

In meiner Familie und Freundeskreis gibt es die goldene Regel, wenn ich mit dem Auto mehr als 300 km fahre oder Flugzeug benutze, muss ich mich umgehend bei verschiedenen Personen melden, das schwankt zwischen 4 und mehr.
Papi und Bruder, ok. Bruder ist Begünstigter meiner Lebensversicherung, verstehe ich. Aber Frau C im fernen Sydney? Sucht sie immer nach nicht eintreffen einer zeitgemäßen SMS einen Flieger raus, um evtl. pünktlich zu meiner Beerdigung zu erscheinen?
Wie haben die das früher ohne Handy gemacht? War da am Flughafen eine Run auf die nächste Telefonzelle? Bildeten sich da Schlangen, von Menschen die nur kurz gesagt haben:"Bin gut angekommen?"
Und warum hat mein Handy als SMS-Vorlage: "Ich Dich auch!", aber nicht "Bin gut gelandet!"?
Telefonat zwischen meinem Bruder und mir:
Bruder: "Wo bist Du denn?"
Ich :" In München?"
Bruder: "Wie bist Du da hingekommen?"
Ich:"Geflogen."
Bruder: "Hast Du mir gar nicht erzählt!"
Ich: "Warum, ist doch nur fürs Wochenende."
Bruder:"Na, dann hätte ich gewusst, dass ich mir hätte Sorgen machen müssen."

07.08.2008

Donnerstag

Die etwas ungehaltene Antwort meines Bruders auf meine Frage:"Gibt es im Ferienhaus Internet?" lautete:" Orr, was habt ihr nur alle. Der eine fragt mich, ob es da ein Fax gibt, die andere fragt nach dem Internet. Ihr sollt da Urlaub machen."
Ich vermute mal, das heißt nein.

06.08.2008

Mittwoch

Tom (Pilot) verunglückt.Susie hört Hans (Arzt) zu.
Tom stirbt, Susie trauert.
Am Todesbett ist Hans da.
Happy End.
Das passiert, wenn man mich alleine mit den Kindern spielen läßt!


05.08.2008

dienstag

Heute gelernte Erkenntnisse:
  1. Mein juristisches Wissen kann ich beschreiben mit: Ich hab schon mal neben dem Buch gestanden, in dem drin steht was in diesem Fall zu tun ist.
  2. Bloß weil der Dreck schon immer da ist, heißt es nicht, dass er nicht abgeht.

04.08.2008

montag

Auf meiner Laptoptastatur get ein Bucstabe nict, der nac dem g, falls es noc nict aufgefallen sein sollte. Was dazu fürt, dass ic mit einem französiscem Akzent screibe.

03.08.2008

sonntag

Gestern mein erster Stadtlauf.
Meinem Chef hab ich irgendwann mal erzählt, dass ich auch laufe und mal einen Halbmarathon laufen will. Jetzt fragt er mich bei jedem Lauf der in Berlin stattfindet, und das sind einige, ob wir uns da sehen. 10km kann so schlimm nicht sein, dachte ich, und hab zugesagt.
Mein Laufbeginn vor fast 10 Jahren, war geprägt von Pragmatismus. Kam aus den Staaten und war zu fett. Jetzt mag ich die Bewegung, der Hund auch. Also, versuch ich 3 mal die Woche früh laufen zu gehen. Betonung liegt auf versuche.
Aber ich, gestern dabei! Beeindruckt von den Menschenmassen und der gigantische Industrie die dahinter steht. Ich dachte immer, gute Schuhe sind alles was man braucht. Weit gefehlt. Das Ausmaß an möglicher Funktionskleidung und Technik ist groß.
Der Erfolgsdruck den viele da selbst machen, beachtlich. Ich dachte immer, die ganze Welt läuft wie ich, um den Kopf frei zu bekommen und zu entspannen. Nö, viele, ich denk fast alle außer mir, rennen der Zeit wegen. Das käme bei mir nur in Frage, wenn ich dafür bezahlt werden würde. Ich bezweifle, das nach gestern jemand aus dem Grund auf mich zukommt. Ich hab wie immer, den Ruhm anderen gegönnt.
Aber Spaß hat`s gemacht und war ein netter Abend mit den zwei ambitionierten Läufern, mit denen ich unterwegs war. Wobei der eine, unter den ersten 4 Prozent war. Respekt!
Betrüblich war die Anmeldung im Internet: Seniorinnen - ab 1978 und älter.

31.07.2008

freitag

Ich hab erst letztes Jahr festgestellt, das nicht für jeden Zahlen einen bestimmten Charkter haben, wie bei mir. Ich dachte immer, das wäre bei allen so und fand das nie verwunderlich, weil Zahlen bei mir schon immer personifiziert waren und eine zweistellige Zahl für mich eine Geschichte ist, die sich aus folgenden Personen zusammensetzt:
1= unsicherer Jüngling
2= patente, junge, attraktive Frau
3= männlich schweigsam, weiß aber was er will
4= schüchterne Frau, ein Mäuschen
5= männlicher, gutaussehender Draufgänger
6= Frau zum Pferde stehlen, trinkfest, bißchen kräftig
7= absolute Zicke
8= dickerer, älterer, gutmütiger, allwissender Herr
9= weiblich und sehr launisch
Frau M, Frau H und ich sagten häufiger: "Das ist ne 77!"

donnerstag

wiedo kann ich tagspber blonfd schreigen, aber sonald es dunkel um micht wird vertioppe och mmich dauerns?

mittwoch

An einer Supermarktkasse wartend, beäuge ich die Ware meines mitDreißiger Nachwarters, worunter sich ein Schlafanzug befindet, von Tchibo. Ich lächle, er bemerkt das, wir kommen ins Gespräch. Ich erfahre, dass er diesen Schlafanzug schon einmal hat, dieser sehr bequem ist und in Form, Farbe und Material den Träger glücklich macht. Ich dachte immer, die Männerwelt in meinem Alter schläft in Boxershorts und T-Shirt. Außer einer mir bekannte Ausnahme im Frotteeschlafanzug. Auch der Rest schläft nicht in T-Shirt und Boxershort, wie ich nun gelernt habe. Ich frage, warum überhaupt Schlafanzug? Aufgrund von Freunden und Bekannten die ihn direkt nach dem Schlafen sehen könnten. Ich werfe ein, auch der Briefträger. Das findet er unwahrscheinlich. Ich nicht. Weiterhin erzählt er mir, das er nicht nackt schläft, weil das zu zugig wäre. Ich bin an der Kasse dran, zahle und verabschiede mich.
Danach ging mir das Gespräch nochmal durch den Kopf. Ich fand, dass dies sehr intime Detailinfos von einem völlig Fremden waren, den ich nie wiedersehe.

29.07.2008

dienstag

Dialog von Freunden von mir, als ich gerade dabei war nach Sternen zu schauen die schnuppen:
Ein Freund:"Da sind aber heute Nacht ganz schön viele Sterne am Himmel."
Der andere: "Ich würde mal sagen, alle, wie jede Nacht."

27.07.2008

sonntag

midlife crisis? gemeint, laut wiki, ist damit ein zustand der psychischen unsicherheit im lebensabschnitt zwischen 30 bis anfang der 50. ich stell mir das so vor: man schaut zurück und merkt,
  • job macht man des geldes wegen
  • der typ, der auf der anderen seite des bettes schläft, mit ihm verbindet einen nichts mehr außer den schulden füs haus und die kinder (und das auch genau in der reihenfolge)
  • freunde die man hat, hat man weil die kinder im selben alter sind
  • hobbies eher schlecht, weil job, typ, kinder die zeit dafür fressen
  • eigene körperliche zustand läßt zu wünschen übrig
ist das wirklich so? wenn ich jetzt mit ende 20 unsicher bin, ich nicht weiß, welcher lebensentwurf der richtige für mich ist und das rauszufinden mühsam ist...
kann ich dann nicht, wenn ich mich für einen lebensentwurf entschieden habe, die gelassenheit mit mitte 40 haben, zu wissen, dass das gras auf der anderen seite des zaunes genauso schmeckt wie das eigene?
braucht man vielleicht genau diese unsicherheit mit ende 20, anfang 30, um dann nicht da rein zu geraten?
ich vermute mal, das weiß ich erst mit mitte 40.

20.07.2008

sonntag

furchtbare dinge sind in meinem leben passiert. der eisdealer meines vertrauens hat zugemacht. und das ohne jegliche vorwarnung, einfach weg. ich stand heute vor dem laden und war fassungslos. kein schild, kein hinweis, kein nichts. WEG! mein leben ist jetzt ärmer um tolle sorten wie:
  • omas apfelkuchen
  • melone
  • nutella
  • kinderschokolade
  • ...
die wissen gar nicht was sie da machen. hätten sie mich nicht vorwarnen können. dann wäre ich nochmal hingegangen und hätte alles gegessen woran mein herz hing.
nun gut, wenn ich so behandelt werde hab auch ich meinen stolz und trauere der ganzen sache nicht unnötig hinterher. da bin ich eine straße weiter gegangen, zu einem italienischen eisladen den ich aufgrund meiner ersten und einzigen eisliebe früher keines blickes gewürdigt habe. aber nun, ich wurde verlassen, mein leben ist kurz, ich muss mich umorientieren.
und was erlebe ich da...eisbecher in ungeahnten größen, zu unschlagbaren preisen. gekrönt von gutaussehenden cookies und kuchen, die ich alle noch probieren muss. und auch alle wichtigen Produkte von bialetti, wie den einzig wahren milchschäumer. aus dem milchschaum könnte man die venus von milo nachbauen. das zeigt der inhaber hat ahnung und geschmack.
vanille&schoko ist weg, es lebe italien.

18.07.2008

freitag


5 etage und eine invasion an schnecken auf meiner terrasse, unglaublich.
gerade bei wiki gelesen, dass sie erst mit 3 jahren geschlechtsreif sind, ich habe gar nicht gewußt, dass sie so alt werden können. es gibt 43.000 arten schnecken. wo sind die alle im winter?
aber wie ist die erste schnecke zu mir auf die terasse gekommen? das würde mich wirklich interessieren. ich bringe sie nicht um, sondern nur runter. eigentlich wäre es cool rauzufinden, ob sie es wieder hochschaffen. ich müßte sie markieren und dann wüßte ich, ob sie wiederkommen.
komische tiere, sehr scheu. läuft man nur vorbei, dann ziehen die schon den kopf ein. aber emsig. alle eingesammelt in einen topf getan, nur kurz umgedreht und schon waren sie wieder draußen oder zumindest auf dem weg dahin. ich fände es auch toll mal an allem so festzukleben wie eine schnecke, kannste nicht runterfallen. niemals. muß dich schon jemand ablösen. macht eh keiner.

06.07.2008

sonntag

letztens in der straßenbahn, eigenwerbung der bvg:
als große neuigkeit angepriesen: ganz neu, m6 fährt von warschauer straße bis nordbahnhof durch.
2 fragen die sich daraufhin einstellten:
hat sie das nicht schon immer getan?
hat die welt darauf gewartet?

30.06.2008

montag

er:"ich hab bauch bekommen."
sie:"ja, das stimmt."
er:"stört es dich?
sie:"nein gar nicht, ich finde das niedlich."

na klar! denkt er wirklich sie geht früh viertel nach 6 laufen nur um ausgeglichen zu sein? nein, natürlich nicht! sondern um ihren hintern und den rest in form zu halten und natürlich würde sie lieber über einen sixpack streicheln als über mount beer/redwine usw.

was wirklich zählt sind ja die inneren werte. und zwecklügen erhalten die beziehung.

26.06.2008

donnerstag

ich benutze so wachs für mein haarstyling. wobei styling jetzt so aussieht, das ich es mir auf die hände mache und dann in die haare knete und das ca. 5 sec. in anspruch nimmt. das ist seit 4 wochen, nee sicher schon länger, fast alle. also wenn man sich viel mühe gab, kam da immernoch was raus was verwertbar war. aber jeden morgen wieder nervig. jeden morgen habe ich gedacht, heute gehst du in die drogerie neben dem büro und kaufst das gelumpe. wenn ich aus dem bad rausgehe ist dieser gedanke für die nächsten 24 stunden weg. völlig ausgelöscht. man könnte mich inmitten von haarprodukten stellen, nichts aber auch gar nichts würde ich denken. bis zum nächsten morgen nach dem duschen. wo ich mich jeden morgen aufs neue frage, wie ich bis jetzt durchs leben gekommen bin, wenn ich mir nicht mal merken kann, das ich in den laden gehen soll um solch eine kleinigkeit zu kaufen.
das passiert mir auch mit klopapier, salz, tempos, mülltüten...da ist noch mehr, aber ich kann mich nicht dran erinnern. erst wenn ich es brauche. klopapier, salz, tempos und mülltüten habe ich gerade vorrätig.

24.06.2008

dienstag


frage mich, wo buchstaben leben, die man tippt aber aufgrund felhenden anklickens erscheint kein text auf dem bildschirm. aber getippt ist ja trotzdem. wo sind die, was machen die? und das werden ja jeden tag mehr. können die gefährlich werden?
oder wenn eine sms mal eine weile braucht um von einem handy aufs andere zu hüpfen, wo ist die dann dazwischen? treibt die sich auf fremden handys rum, merkt das sie falsch ist und orientiert sich dann richtig? oder gibt es einen treffpunkt für sms die keinen bock haben und die hängen dann irgendwo zusammen ab und machen dann was? und wer schubst die dann an, um dann doch endlich mal auf dem richtigen handy zu landen?
wobei ich das mit den buchstaben wichtiger finde, weil die sms ja im endeffekt dann immer da ankommt wo sie hinsoll. aber die ganzen buchstaben. das sind jeden tag recht viele. also wenn die irgendeine macht haben, dann ist es nur eine frage der zeit bis sie angreifen. in welcher form auch immer.
was auch viel spaß macht, wenn man bei anderen die buchstaben in der tastatur vertauscht. nicht alle, ein paar reichen.